Lila027 Fußball ist doof, den versteh ich nicht – abschaffen!

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Es ist gerade in Mode, seinen Senf dazuzugeben, am besten zum Feminismus, damit die Debatte nicht mehr so langweilig ist und damit man auch bei den coolen Kids mitspielt, die Feminismus gerade doof/langweilig/ekelig finden. Was hinter solchen Debatten eigentlich steckt und was sie eigentlich bringen, damit steigen Barbara und Katrin in diese Folge ein.

Außerdem: Männer, die auf Feminismus starren (und ihm erklären wollen, wie er *richtig* geht); #regrettingMotherhood und was das mit dem Muttermythos zu tun hat; Hillary Clinton kandidiert als Präsidentin der USA; Jahrestag der Entführung der über 200 Mädchen in Nigeria durch die Boko Haram; Feministinnen werden in China festgenommen, weil sie Flugblätter verteilen; Kinder, Gender-Marketing und was für Spielzeug eigentlich nicht nervt; wie immer Buchtipps am Schluss und ein Aufruf, das Missy Magazine zu unterstützen.

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Intro: CC-BY-NC-ND ProleteR “April Showers” http://proleter.bandcamp.com/

Links und Hintergründe

Feminismus-Debatte der Welt

Antje Schrupp und Vielfalt/Unterschiede

#regrettingMotherhood?

Politik

Kinder, Marketing und Spielzeug

Buchtipps

3 Kommentare

  1. Ich finde mit einem Jahr Abstand nochmal gelesen klingt Ronja von Rönnes Text vor allem eins: einsam. Damals hab ich mich geärgert.

    Nicht sooo cool finde ich aber (und ich weiß, dass es Quatsch ist, dass jetzt so viel später zu kritisieren und es ist auch ganz und gar subjektiv), euer “naja, krieg erstmal Kinder, werd erstmal erwachsen”-Tonfall bezüglich Ronja von Rönne.

    Irgendwie glaube ich, dass man nicht zwingend Kinder braucht um erwachsen zu werden. Vielleicht bin ich zu jung um das zu beurteilen, mag auch sein, dass Ronja von Rönne irgendwann andere Texte schreibt, aber irgendwie sind Eltern ja nicht per se die besseren Feministen, die klügeren Menschen oder wasauchimmer. (Habt ihr so auch nicht gesagt, klingt aber schon ein bisschen so).

    Menschen können auch nichts für ihr Alter/ihre Lebenserfahrung, Herablassung gegenüber jungen/alten Menschen ist letztlich nicht soooo viel anders als Herablassung aufgrund von Geschlechterunterschieden, wie ich finde. Gibt haufenweise ziemlich junge und/oder kinderlose Menschen die kluge Meinungen vertreten.

    • Oh – absolut! das ist auch nur so halbernst gemeint. ich glaube, sie checkt halt vieles nicht, was etwas Interesse gepaar mit Empathie bei vielen Menschen auch unabhängig von Elternschaft durchaus einleuchtet. das ist auch weniger dramatisch, als so manche glauben machen wollen! es ist sogar ein bisschen witzig, finde ich.
      zweifellos glaube ich aber – und das bestätigen mir Gespräche mit vielen Müttern – dass Kinder ein ganz gutes Mittel sind, um auf dem Boden der Tatsacgen relativ schonungslos anzukommen. die erden halt auch voll.
      und sie machen einem als Frau das Leben nicht gerade leichter.
      im Moment ärgere ich mich wieder etwas über eine kinderlose Frau, die öffentlich nichts schlimmes am Gender Pay Gap finden will. für sie: ein Mütter-Pay-Gap und das sind halt dann die logischen Konsequenzen von “individuellen Entscheidungen”. sowas nervt mich tierisch. aber mei… es ist halt ein dickes Brett, das wir da bohren und ich freue mich auch über jede kinderlose Feministin, die vielleicht auch einfach mehr die Hände frei behält und mehr wuppen kann, als ich mit meinen beiden Beinklötzen, wie ich sie manchmal liebevoll nenne. alles also gar nicht so schwarz/weiß von mir gemeint. viel Sarkasmus gepaart mit Fünkchen von Wahrheit 🙂

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