6. Juli 2017
von Katrin
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Lila077 Antisemitismus im Feminismus

Vier Jahre später, als 2016 mit #ausnahmlos ein Bündnis gegen Sexismus und Rassismus gebildet wurde, standen neuerlich feministische Vertreterinnen in der Kritik: Linda Sarsour, Laurie Penny und Angela Davis seien kritisch zu sehen, meinte etwa die Amadeu-Antonio-Stiftung, und es sei schade, dass der Antisemitismus im Aufruf keine Rolle spiele.

In dieser Sendung geht es daher um die Fragen: Was ist BDS? Ist der Boykott von Produkten oder Künstler_innen aus Israel antisemitisch? Ist Linda Sarsour auf der sicheren Seite, wenn sie sich Anti-Zionistin nennt? Wie kann man zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus unterscheiden? Und wie sollen feministische Bündnisse in Zukunft mit dem Problem umgehen?

Zu Wort kommen:
– Prof. Monika Schwarz-Friesel, die an der TU Linguistik lehrt und seit vielen Jahren empirische Antisemitismus-Forschung betreibt.
– Gesine Agena, Frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90 / Die Grünen
– Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin, Autorin und Erstunterzeichnerin von #ausnahmslos
– Merle Stöver, feministische Aktivistin, die zu Antisemitismus forscht und das Fass aufgemacht hat
– Kathrin Haurand, Geschichtswissenschaftlerin und Referentin des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.