Pick Me Girls, Genderverbote, Cancel Culture und Taylor Swift – Ein feministischer Jahresrückblick

In der letzten Sendung des Jahres spricht das Team des Lila Podcasts über die Themen, die in unseren Folgen zu kurz gekommen sind, uns aber trotzdem beschäftigt haben.

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Markus Söder verbietet das Gendern und Luke Mockridge ist zurück

Katrin lässt die Debatte rund ums Thema Gendern Revue passieren. Warum reden eigentlich gerade vor allem rechte und rechts-konservative Menschen darüber? Und was hat Mario Barth damit zu tun?

Laura schaut sich an, ob die sagenumwobene Cancel Culture dieses Jahr wirklich Karrieren beendet hat – und wenn ja, wer davon betroffen war. Neben Till Lindemann und Rammstein geht es dabei auch um das Comeback von Luke Mockridge.

Sophie Passmann, Pick Me Girls und Celebrating Girlhood

Lena hat ein Buch gelesen, über das die feministische Insta-Bubble dieses Jahr viel zu sagen hatte: „Pick Me Girls“ von Sophie Passmann. Anders als viele Kritiker*innen hat Lena das Buch gelesen und geht darauf ein, welche feministischen Lehren in dem Buch stecken – und welche nicht.

Katharina spricht über das year of the girl und Celebrating Girlhood, das Phänomen, dass dieses Jahr vor allem Popkultur von Frauen für eine weibliche Zielgruppe erfolgreich war. Es geht um Taylor Swift, Freundschaftsarmbänder und den Barbiefilm.

 


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Gendern

Cancel Culture

Pick Me Girls

Celebrating Girlhood: Taylor Swift, Beyoncé und Barbie

Are Men Okay? Eure Fragen zu Männlichkeit und Feminismus – mit Fikri Anıl Altıntaş (Teil 2)

Im zweiten Teil der Doppelfolge zu feministischen Perspektiven auf Männlichkeit beantworten Laura, Lena und Fikri Anıl Altıntaş Fragen von Hörer*innen.

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Thomas Gottschalk: Sexismus zur Prime Time

Im ersten Teil unserer Doppelfolge haben Lena und Laura sich mit der Kritik am Begriff „alter weißer Mann” beschäftigt. Und kaum war die Folge im Kasten, liefert Thomas Gottschalk in seiner letzten Sendung von „Wetten, dass …?” den unfreiwilligen Beweis dafür, wie zutreffend diese Chiffre immer noch ist. Nach einer kurzen Analyse geht es in die Sprechstunde.

Wir klären eure Fragen

Gemeinsam mit Fikri Anıl Altıntaş gehen Lena und Laura auf Fragen von Hörer*innen und Nicht-Hörer*innen zum Thema Männer und Feminismus ein. Wie geht man damit um, wenn Frauen in Debatten vermeintlich die „Ich-weiß-das-ja-wohl-besser-Keule” schwingen? Was tun, wenn die Freunde auf Kritik mit Ablehnung reagieren? Und wo überhaupt anfangen?

Wer den ersten Teil noch nicht gehört hat, hat die freie Wahl. Beides ist gewinnbringend: mit der Theorie in Teil 1 einsteigen oder mit der Praxis in Teil 2.


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Are men okay? Feministische Perspektiven auf Männlichkeit – mit Fikri Anıl Altıntaş (Teil 1)

Ein Blick ins Weltgeschehen, das Internet oder das eigene Umfeld reicht eigentlich schon, um sich zu fragen: Are men okay? Geht es Männern gut? 

Korrektur: AMAB/AFAB
Ab Minute 6:20 spricht Laura in dieser Folge über die Abkürzung AMAB, die für Assigned Male At Birth steht. Die Abkürzung AFAB steht entsprechend für Assigned Female At Birth. Diese Abkürzungen ersetzen jedoch nicht, wie Laura im Podcast sagt, die Begriffe (cis) Mann oder (cis) Frau. Sie sind nicht synonym zu verwenden. Vielmehr bieten sie eine Möglichkeit, diskriminierungssensibel über die Vergangenheit einer nicht-binären oder trans Person zu sprechen. So kann ein trans Mann beispielsweise die Abkürzung AFAB verwenden, um auszudrücken, dass ihm bei der Geburt fälschlicherweise das weibliche Geschlecht zugewiesen wurde – und diese Praxis gleichzeitig kritisieren. Bitte entschuldigt den Fehler.

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Sind Männer gut für den Feminismus?

Männern geht es ganz offensichtlich nicht gut. Es gibt zig traurige Negativ-Statistiken, die sie anführen: Kriminalität, Drogenmissbrauch, Wohnungslosigkeit, Suizid, Radikalisierung und vor allem: Gewalt. Gewalt gegenüber Frauen, aber auch Gewalt gegenüber Männern geht mehrheitlich von Männern aus. Der Faktor „Männlichkeit“ spielt also eine große Rolle bei vielen gesellschaftlichen Problemen. Und hier kommt der Feminismus ins Spiel.

Anders als viele immer noch glauben, geht es beim Feminismus nicht darum, das Patriarchat einfach durch ein Matriarchat zu ersetzen. Es geht auch nicht um stumpfes Männer-Bashing. Männer haben Probleme und Männer machen Probleme. Aber Männer sind nicht das Problem. Das Patriarchat mit seinen engen Geschlechterrollen ist es. Ergo ist Feminismus auch für Männer gut. Aber: Sind Männer auch gut für den Feminismus? Was ist überhaupt „Männlichkeit“? Wie lassen sich Männer für den Feminismus gewinnen? Und ist das überhaupt die richtige Frage?

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Männlichkeit dekonstruieren

Lena und Laura schauen sich das Thema Männlichkeit in dieser Folge ganz genau an und versuchen differenzierte Antworten auf komplexe Fragen zu finden. Mit dabei ist Fikri Anıl Altıntaş. Anıl ist Autor und schreibt über Männlichkeit(en), Rollenbilder, Orientalismus, Antifeminismus sowie (De)-Konstruktion von migrantischer, muslimisch-türkischer Männlichkeit in Deutschland. Im April 2023 erschien sein Roman „Im Morgen wächst ein Birnbaum“. Anıl ist außerdem HeForShe-Botschafter für Gleichstellung von UN Women Deutschland.

Dies ist der erste Teil einer Doppelfolge zum Thema Männer und Feminismus. In dieser Folge schaffen wir Grundlagen. Im zweiten Teil wollen wir vor allem Fragen beantworten, die uns zu dem Thema erreicht haben.

Buchempfehlungen

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MeToo an Hochschulen: Wenn Profs ihre Macht missbrauchen – mit Martina Lörsch und Heike Pantelmann

Wo es Macht gibt, gibt es Menschen, die ihre Macht ausnutzen und sie missbrauchen. Der deutsche Wissenschafts- und Hochschulbetrieb ist von solchen Hierarchien durchzogen: das Ungleichgewicht zwischen beispielsweise Studierenden und Professor*innen oder auch zwischen Professor*innen und Doktorand*innen ist extrem und beruht auf einseitigen Abhängigkeitsverhältnissen.

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Medien berichten in diesem Kontext immer wieder von Grenzüberschreitungen, übergriffigem Verhalten und sexualisierter Gewalt von Vorgesetzten: Dozierende, die anzügliche Bemerkungen während des Seminars machen, Professor*innen, die ihre Mitarbeitenden Nachtclubs einladen, Professor*innen, die ihre Doktorand*innen auf den Mund küssen.

Übergriffe benennen und verhindern

Lena bespricht in dieser Episode, was Hochschulen an sich haben, das Machtmissbrauch begünstigt und woran es liegt, dass Betroffene sich so schlecht dagegen zur Wehr setzen können.

Rechtsanwältin Martina Lörsch berichtet dazu von ihren Erfahrungen als Verteidigerin von Betroffenen sexualisierter Gewalt. Sie erklärt, warum Grenzüberschreitungen häufig erst spät als solche erkannt werden und warum Betroffene sich dann – zB aufgrund von Scham – keine Hilfe suchen.

Wissenschaftlerin Dr. Heike Pantelmann ergänzt dazu, dass es eben sehr schwer ist, sich gegen die Person zu wenden, von der „alles abhängt”. Alles meint in dem Kontext das Fortkommen auf der Karriereleiter, die Fertigstellung der Promotion oder das Publizieren in renommierten Fachzeitschriften.

Was Hochschulen tun müssen, wird deutlich: hinschauen, ernst nehmen, Umgangsstrategien entwickeln, Anlaufstellen einrichten UND aufhören, das Thema zu tabuisieren.

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Lila Büchersommer mit Lydia Meyer über eine nicht binäre Zukunft

In der letzten Folge des Lila Büchersommers spricht Lena mit Autor*in Lydia Meyer über eine Welt jenseits der Zweigeschlechtlichkeit.

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Die Zukunft ist nicht binär

Lydia Meyer arbeitet als Autor*in und Journalist*in und beschäftigt sich in verschiedenen Formaten mit komplexen Themen wie Sex, Gender, Selbstliebe und damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Normen. Im aktuellen Buch „Die Zukunft ist nicht binär” beschreibt Lydia Meyer die Welt aus nicht-binärer Perspektive und hilft damit vor allem cis-geschlechtlichen Leser*innen, zu verstehen, wieso die omnipräsente Einteilung der Welt in zwei Geschlechtskategorien (Mann und Frau) problematisch ist.

Dabei deckt Lydia Falschbehauptungen und Mythen gegen nicht-binäre und trans Personen auf, die aus rechter und konservativer Ecke immer lauter werden und queere Menschen zur Zielscheibe machen. Im Gespräch mit Lena erzählt Lydia außerdem, was beim Schreiben besonders herausfordernd war und wie sich der Spagat zwischen wissenschaftlichen und persönlichem Schreiben angefühlt hat.

Buchtipps von Lydia Meyer

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Lila Büchersommer mit Emilia Roig über das Ende der Ehe

Wart ihr diesen Sommer schon auf einer Hochzeit eingeladen und durftet dabei sein, während anderen den vermeintlich schönsten Tag ihres Lebens feiern? Hochzeiten, so die gesellschaftliche Erzählung, sind genau dazu da: Um die Liebe zwischen zwei Menschen zu zelebrieren.

Doch die Ehe dient in vor allem einem Zweck, wie die Politikwissenschaftlerin und Autorin Emilia Roig in ihrem Buch „Das Ende der Ehe“ analysiert: Sie verfestigen gesellschaftliche Machtverhältnisse und erhalten das Patriarchat aufrecht.

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Liebe deinen Unterdrücker?

Mit ihrem Buch liefert Emilia Roig einen feministischen Rundumschlag über die ungleiche Aufteilung von Care und emotionaler Arbeit in hetero Beziehungen und die staatliche Begünstigung von Kernfamilien.

Sie erklärt, warum es wichtig ist, Geschlechterbinarität zu überwinden, beleuchtet kritisch die Ehe für alle und zeigt, welche Macht die Liebe im Patriarchat hat – und wie alternativen Formen von Liebe uns alle freier machen.

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Lila Büchersommer mit Natascha Strobl: Solidarität im Kampf gegen den Faschismus

Natascha Strobl ist Politikwissenschaftlerin. Sie lebt und arbeitet in Österreich und beobachtet seit Jahren die rechte Konservative und neue faschistische Bewegungen – in Österreich, Deutschland und auf der ganzen Welt. Ihr Buch „Solidarität“ versucht einen Gegenentwurf: In Zeiten multipler Krisen, so sagt sie, ist Solidarität zentral für eine demokratische Gesellschaft.

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Uneingeschränkte Solidarität?

Katrin hat auf ihrer feministischen Reise mit der Solidarität immer wieder gehadert. Gerade wenn sie als Imperativ daherkam und Streit dahinter verschwinden sollte. In den letzten Jahren hat sie angesichts der Erfolge rechter Politiker wie Donald Trump, Jair Bolsonaro oder der Entwicklungen in Schweden, Frankreich und der faschistischen italienischen Ministerpräsidentin, Giorgia Meloni, ihre Meinung radikal geändert.

Aber wie geht Solidarität konkret? Welche Voraussetzungen hat sie und wo kann jede und jeder beginnen? Darüber sprechen die beiden in diesem Autorinnen-Interview zum Lila Büchersommer.

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Nataschas Buchtipp

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Lila Büchersommer mit Anne Dittmann über Alleinerziehende, Kindergrundsicherung und Elterngeld

Den ganzen Sommer über stellen die Hosts vom Lila Podcast Bücher und ihre Autor*innen vor. Den Auftakt zu diesem Lila Büchersommer macht Laura zusammen mit der Journalistin und Autorin Anne Dittmann. Anne hat das Buch „Solo, selbst und ständig – Was Alleinerziehende wirklich brauchen” geschrieben. Es ist eine Art Standardwerk zum Thema Alleinerziehende, eine Mischung auch Sachbuch und Ratgeber, die nicht nur Alleinerziehende was angeht, sondern alle.

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 2,6 Millionen Alleinerziehende gibt es in Deutschland. Eine sehr stille Gesellschaftsgruppe ist das: Zwischen Burn-out, Depression und Armut bleibt schlicht zu wenig Zeit und Kraft, um laut zu werden. Anne und Laura sprechen über die geplante Elterngeldkappung und die Kindergrundsicherung, darüber wie Alleinerziehende strukturell benachteiligt werden und Solo-Mamas by choice das Leben schwer gemacht wird. Es geht u.a. um das Thema Unterhaltsvorschuss und hohe Steuersätze für Alleinerziehende. Und nebenbei räumen die beiden mit Vorurteilen gegenüber Alleinerziehenden auf.

Ihr wollt „Solo, selbst und ständig“ gewinnen? Dann abonniert schon mal unseren Lila Newsletter. Dort erfahrt ihr am 20.07. alle Details.

Annes Bücherstapel für den Sommer

  • Das Ende der Ehe – Emilia Roig
  • Sei kein Mann – J.J. Bola
  • Prinzessinnenjungs – Nils Pickert

Zusatzempfehlung von Laura

  • Füreinander sorgen – Susanne Mierau

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ADHS im Erwachsenenalter: Mädchen, Frauen und der Gender Bias – mit Angelina Boerger und Jakob Hein

ADHS: Von der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung sind rund 4,7 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland betroffen. Wie der Alltag mit ADHS als Frau aussieht und wie sich die Forschungserkenntnisse in den letzten Jahre verändert haben, darüber sprechen Laura und Lena in dieser Episode mit der Journalistin Angelina Boerger und dem Psychiater Dr. Jakob Hein.

 

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Während früher angenommen wurde, dass es sich bei ADHS um eine Störung im Kindes- und Jugendalter handelt, weiß man heute, dass die Symptome nicht einfach mit dem Beginn der Volljährigkeit verschwinden. Davon abgesehen, gilt ADHS in den Köpfen vieler Menschen auch heute noch als typisch männliche Störung.

Jungs bekommen die Diagnose tatsächlich sehr viel häufiger gestellt als Mädchen, was kein Hinweis darauf ist, dass Mädchen grundsätzlich weniger von ADHS betroffen sind, sondern dass sie einen längeren Leidensweg ohne Diagnose beschreiten müssen.

Der lange Weg zur ADHS-Diagnose

Laura und Lena gehen der Frage nach, welche Rolle der medizinische Gender Bias bei der Diagnose und Behandlung von ADHS spielt. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, hört doch auch mal in unsere Folge „Jahre ohne Diagnose: Warum die Medizin Frauen endlich mitdenken muss“ rein.

Stichwort ist hier vor allem „Masking”, also das Erlernen von sozial erwünschtem Verhalten durch Sanktionierung, was insbesondere junge Mädchen aufgrund ihrer Sozialisation und Erziehung sehr schnell lernen. Dies führt im Übrigen dazu, dass Frauen ihre Diagnose oft erst im Erwachsenenalter gestellt bekommen. Häufig dann, wenn sie Kinder bekommen und der Leidensdruck durch neue – für ADHSler*innen enorm schwierige – Herausforderungen extrem erhöht wird.

Die Aktivistin und Buchautorin Angelina Boerger erzählt von ihrem persönlichen Weg und ihrem Alltag mit ADHS. Auch sie bekam ihre Diagnose erst als Erwachsene und berichtet, wie erleichternd es war, endlich einen Begriff für die eigenen Schwierigkeiten zu haben und welche Unterstützungen ihr im Alltag helfen.

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  • Die Sache ist die … ist ein Podcast vom Zündfunk auf Bayern 2, jeden Freitag überall, wo es Podcasts gibt.

Wer hat, dem wird gegeben – Feministische Kapitalismus-Kritik mit Marlene Engelhorn und Christine Bauhardt

8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Freizeit, 8 Stunden Schlaf – für viele eine Idealvorstellung ihres Alltags. Aber so leicht geht die Rechnung nicht auf, Erholung und Freizeit bleiben auf der Strecke, Menschen rennen unerledigten To-Do Listen hinterher und brechen irgendwann erschöpft zusammen. Mit anderen Worten: Das kapitalistische System, in dem wir leben und arbeiten, ist menschenfeindlich.

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Katrin und Lena besprechen in dieser Episode, welche Kritikpunkte sie am Kapitalismus haben – natürlich mit besonderem Fokus auf feministische Perspektiven. Dazu hat Katrin mit der Professorin Christine Bauhardt, Leiterin des Fachgebietes Gender und Globalisierung an der Humboldt-Universität zu Berlin, gesprochen.

In Vorbereitung auf die Sendung hat Lena außerdem das Buch „Die Welt geht unter und ich muss trotzdem arbeiten?“ von Sara Weber gelesen. Die Journalistin und Autorin  kritisiert, dass dieses Konzept für die allermeisten Menschen nicht aufgeht.

Feministische Kapitalismuskritik

Ein feministisch-kritischer Blick auf den Kapitalismus ermöglicht, soziale Verhältnisse als ökonomische Phänomene zu verstehen. Care-Arbeit und soziale Reproduktion, also Kindererziehung und alles, was damit zusammenhängt, dürfen im Kapitalismus nicht weiter unsichtbar gemacht werden, und dürfen vor allem nicht einseitig in die Verantwortung von Frauen gegeben werden. (Chancen-)Gleichheit auf dem Markt und zum Bildungssystem können ein Schlüssel sein, um diesen Ungleichheiten entgegenzuwirken.

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