Lila158 40 Liter Blut in sechs Jahren (Wdh.)

Lila158 40 Liter Blut in sechs Jahren (Wdh.)

Knapp 40 Liter Blut, so viel verlieren Frauen durchschnittlich während ihres Menstruationslebens – am Stück geblutet bräuchten sie dafür sechs Jahre. Das hat die Künstlerin Petra Mattheis schon als Teenager ausgerechnet. Seit einigen Jahren beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit Menstruation, hat auch eine Ausstellung namens “BAM – Become a menstruator” gemacht.

Immer wieder stößt Petra Mattheis – und nicht nur sie – an Grenzen, an Menschen, die beim Thema “Tage” schamvoll reagieren. Warum ist die “Erdbeerzeit” immer noch ein Tabu? Darum geht es in dieser Sendung.

Über Menstruation, die Tage, die Erdbeerzeit, “the curse”, hat Barbara Streidl mit Petra Mattheis gesprochen, ebenso mit der Journalistin Heike Kleen, deren “Tage-Buch” 2018 erschienen ist. Sie wünscht sich eine kleine Revolution in Sachen Enttabuisierung des Themas. Die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal erzählt von Aktivistinnen, Hygieneartikeln und merkwürdigen Verboten, die menstruierenden Frauen auferlegt werden, Linda Becker, bis 2019 beim BR-Sexpodcast “Im Namen der Hose” spricht über die Vereinbarkeit von Tagehaben und Sexhaben. Dazu gibt es Gedichte und Geschichten von Lila-Podcast-Hörerinnen.

Dieser Podcast ist eine Wiederholung vom 15.3.2018 – nicht nur die Menstruation ist zyklisch, sondern sowohl ihre Tabuisierung als auch die Stigmatisierung von Menstruierenden: Grund genug, auch unseren Zugang zu dem Thema noch einmal zu senden.

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Diese Episode wird präsentiert von Bookbeat. Einen kostenlosen Probemonat und das gesamte Audiobuch-Angebot findet ihr unter www.bookbeat.de/lila

 

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Lila157 Porno, Por-No und PorYes

Lila157 Porno, Por-No und PorYes

Wenn ihr denkt, die PorNo-Kampagne, die 1987 startete, sei ein alter Hut und hätte mit unserem heutigen, sex-positiven Feminismus überhaupt nichts mehr zu tun, dann lasst euch in diesem Podcast mitnehmen auf eine kleine Zeitreise: Katrin erzählt von ihrer Recherche zum Thema PorNo, die sie im Rahmen ihres aktuellen Buchprojektes von der Sexwelle zur Pornowelle gebracht hat und wie sie dabei einen Streit erkundete, der unsere Gesellschaft gespalten hat. Vor allem: Männer und Frauen gespalten hat. Denn während in einer Umfrage der “Für Sie” aus dem Jahr 1972 noch 71 Prozent aller Frauen gegen eine Freigabe von Pornografie waren, konsumierten vor allem Männer ab der Legalisierung 1975 ungehemmt die Filme, die es nun legal in Pornokinos und später auf Videokassette gab.

Die Darstellung der Frauen in diesen Filmen war ein großes Thema und rief Feminstinnen weltweit auf den Plan. 1979 gründete sich zum beispiel in New York die Initiative Women Against Pornography (kurz WAP), Gründungsmitglieder waren u.a. Gloria Steinem, Susan Brownmiller, Adrienne Rich, Shere Hite, Andrea Dworkin und Catharine MacKinnon. Später entwickelten die Aktivistin Dworkin und die Juristin MacKinnon Gesetzentwürfe, die die Erniedrigung und Entwürdigung von Frauen durch pornografische Darstellung stoppen sollten.

Diese Entwürfe dürften Vorbild und Inspiration für eine ähnliche Bewegung hier in Deutschland gewesen sein. Auch hier formiert sich Widerstand, man will die Gesetzgeber dazu bringen, etwas gegen die entmenschlichenden Darstellungen von Frauen in der Mehrheit der damaligen Pornos zu unternehmen. Die PorNo-Kampagne von Alice Schwarzer und ein Gesetzesvorschlag der renommierten Juristin Lore-Maria Peschel-Gutzeit treten auf den Plan. Mit letzterer hat Katrin in dieser Sendung gesprochen.

Außerdem kommt Erika Lust zu Wort, die mit ihren Pornos seit 15 Jahren die frauenfeindliche Pornowelt aufmischt. Am Ende gibt euch Katrin außerdem ein paar Tipps, wo ihr sonst noch feministischen und frauenfreundlichen Porno finden könnt.

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Lila156 Nenn mich bitte einfach “Frau” (Wdh.)

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Jeanette und Michaela sind zwei Frauen, die jeweils einen längeren und nicht gerade einfachen Weg zu ihrem Frausein gegangen sind – und genau von diesem Weg erzählen sie in unserer Sendung. Bitte setzen und gut zuhören.

Eigentlich ein typischer Lila Podcast: Es geht ums Frausein, Gender, Stereotype, Ungerechtigkeiten, Schönheitsideale, Diskriminierung und vieles mehr – aber endlich reden darüber nicht nur Cis-Frauen, sondern wir haben uns zwei Transfrauen eingeladen, die ihre Geschichte erzählen und zeigen, wie echter Respekt funktioniert und wie Cis- und Trans-Menschen in Zukunft besser, zufriedener und schmerzfreier miteinander leben können.

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Lila155 Feministische Klassiker entdecken mit Laura Freisberg

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„Feministische Klassiker wiederentdecken“ – das ist die Idee hinter dem „Leseclub“ von Frauenstudien München. Die Frau vor dem Leseclub ist die Journalistin und Literaturexpertin Laura Freisberg.

Mit ihr spricht Barbara Streidl (selbst im Vorstand von Frauenstudien), es geht um das Bedürfnis von Frauen, in einem geschützten Raum zu sprechen – und dann natürlich auch um die Bücher, die seit 2014 im Leseclub gelesen, diskutiert, wieder gelesen und noch mal diskutiert wurden.

Darunter Simone de Beauvoirs „Das andere Geschlecht“ und Margaret Atwoods „Der Report der Magd“, aber auch der Science-Fiction-Roman „Die linke Hand der Dunkelheit“ von Ursula K. Le Guin oder Verena Stefans „Häutungen“ mit einem kleinen Exkurs über Büstenhalter. Und damit es nicht nur literarisch, sondern auch spannend wird, kommt dieser Podcast mit Quiz-Elementen daher: Es gibt ein kindliches Dingsda!-Beschreiben der Bücher und ein „Erkenne ein Buch am ersten Satz!“ – wird Laura alle Bücher zuordnen können?

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Lila154 Der beste Feminismus, den wir jemals hatten

Lila154 Der beste Feminismus, den wir jemals hatten

Weiß, öko, Mittelschicht – das war einst “typisch” für den Feminismus. Aber ist es längst nicht mehr, sondern der Feminismus ist bunter, breiter, besser denn je. Er ist inklusiv, divers, multireligiös, gender-queer und noch vieles, vieles mehr. Und warum reden wir darüber? – Weil mal wieder die Frage im Raum steht, ob die jungen Feministinnen Alice Schwarzer vom Thron stoßen wollen (Spoiler: Wollen sie nicht!).

Und deswegen quatschen Susanne und Katrin eine Stunde lang über das Interview mit Alice in der “Welt”, über Frauen, die heute unseren Feminismus prägen (und ihn zum besten Feminismus machen, den wir je hatten) und über die vielen guten, neuen Denkanstöße, die sie selbst den vielen Feministinnen und Feministen verdanken, die ihnen auf ihrem Weg bislang so begegnet sind. Denn was uns alle eint: Wir finden es toll, voneinander lernen zu können.

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Lila153 Kein Ruhestand: Irene Götz über Altersarmut

Lila153 Kein Ruhestand: Irene Götz über Altersarmut

“Frauen sind mit ihren Renten vor allem in teuren Städten benachteiligt”, sagt Irene Götz, Professorin für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Altersarmut ist weiblich, diesen Eindruck bestätigt Götz im Gespräch mit Barbara Streidl – und sie betrifft sowohl die heute Alten als auch die Alten von morgen, wenn wir nicht gesellschaftlich umdenken. 2019 erschien das von Götz herausgegebene und mitverfasste Buch „Kein Ruhestand. Wie Frauen mit Altersarmut umgehen“.

Ein Umdenken fordert auch Hörerin Johanna: Sie hat in ihrem Studium mit einem Statistik-Buch zu tun, das ihr sowohl rassistisch als auch sexistisch erscheint.

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Lila152 Feministische Mädchen großziehen (Wdh.)

Lila152 Feministische Mädchen großziehen (Wdh.)

Diese Sendung kennen manche von euch vielleicht schon. Sie lief nämlich schon mal im Herbst 2017. Weil uns aber immer wieder Hörerinnen und Hörer fragen, ob wir irgendwelche Tipps haben, wie man Mädchen zu selbstbewussten und eigensinnigen Frauen erzieht, holen wir die Sendung noch mal aus dem Archiv hervor.

Katrin Rönicke und Susanne Klingner sprechen darüber, wie sie das eigentlich versuchen, aus ihren Töchtern möglichst feministische Mädchen zu machen. Und sie sprechen über Vorbilder, Erziehungsideen, gute Bücher, und sogar Youtube-Kanäle, die Mädchen die richtigen Flausen in den Kopf setzen könnten.

 

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Diese Episode wird präsentiert vom Podcast “Freiraum”. Ihr bekommt ihn zum Beispiel bei Apple Podcasts.

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Lila151 Frauen in der und gegen die Politik

Lila151 Frauen in der und gegen die Politik

Es ist Sommerpause im Parlament und wir schauen auf die letzten Wochen und Monate in der Politik zurück: Was machen unsere Politiker und vor allem Politikerinnen? Geht’s eigentlich noch um Inhalte oder nur noch um Personalien? Und wieso haben wir eigentlich das Gefühl, dass die großen Fragen im Moment außerhalb der Parteienpolitik verhandelt werden, allen voran auf der Straße, von jungen Aktivistinnen?

 

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Diese Episode wird präsentiert vom Podcast “Freiraum”. Ihr bekommt ihn zum Beispiel bei Apple Podcasts.

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Lila150 “Raven” – Regretting Motherhood, Schönheitsnormen und Inklusion im Zirkus

Lila150 “Raven” – Regretting Motherhood, Schönheitsnormen und Inklusion im Zirkus

Lena, Anke und Romy von “Still Hungry” bei ihrem “Raven”-Auftritt. Fotograf: Daniel Porsdorf
Das Künstlerinnen-Kollektiv „Still Hungry“ setzt sich in seiner Zirkus-Show “Raven” mit den Themen Mutterschaft, Schönheitsnormen und Geschlecht im Show-Biz auseinander – Katrin sprach mit Romy Seibt, Lena Ries und Anke van Engelshoven über Feminismus und Zeitgenössischen Zirkus.

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Lila149 Schwarzer Feminismus mit Natasha A. Kelly

Lila149 Schwarzer Feminismus mit Natasha A. Kelly

Schwarzer Feminismus – so heißt der Titel des aktuellen Buches von Natasha A. Kelly. Barbara Streidl spricht mit ihr über Intersektionalität, die stark mit dem schwarzen Feminismus verbunden ist, über Mehrfachfach-Diskriminierung und über mögliche Allianzen zwischen schwarzen und weißen Feministinnen. Am Ende steht die Frage, wer für sie eine “Schwester” sein kann – nur eine schwarze Frau? Oder auch einfach eine Frau?

Natasha A. Kelly, geboren 1973. In London geboren, in Deutschland sozialisiert. Autorin, Filmemacherin, Aktivistin. Kelly lebt in Berlin.

“Ain’t I a woman?”, fragte Sojourner Truth 1851. “Double jeopardy” nannte Frances Beale 1969 die Tatsache, dass sie “black and female” ist. “Ich bin schwarz, lesbisch, Feministin, Kriegerin, Dichterin, Mutter”, schrieb Audre Lorde. “Das ist mein Beitrag zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts, denn was Rassismus angeht, hat die weiße Frauenbewegung in Deutschland noch immer nicht dazugelernt!”, sagt Natasha Kelly über ihr Buch “Schwarzer Feminismus”. Sie ist seit vielen Jahren in der schwarzen deutschen Community engagiert.

Zum Schluss der Sendung übers “Grenzen überschreiten” gibt es noch ein kurzes Gespräch mit Hannah Brandner, sie ist Ultramarathonläuferin und Coach für Ausdauersportarten. Heißt, auch sie kennt sich aus mit dem Grenzen überschreiten.

 

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