Lila080 Nenn mich bitte einfach „Frau“

Jeanette und Michaela sind zwei Frauen, die jeweils einen längeren und nicht gerade einfachen Weg zu ihrem Frausein gegangen sind – und genau von diesem Weg erzählen sie in unserer Sendung. Bitte setzen und gut zuhören.

Eigentlich ein typischer Lila Podcast: Es geht ums Frausein, Gender, Stereotype, Ungerechtigkeiten, Schönheitsideale, Diskriminierung und vieles mehr – aber endlich reden darüber nicht nur Cis-Frauen, sondern wir haben uns zwei Transfrauen eingeladen, die ihre Geschichte erzählen und zeigen, wie echter Respekt funktioniert und wie Cis- und Trans-Menschen in Zukunft besser, zufriedener und schmerzfreier miteinander leben können.

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Katrin Rönicke
Intro: CC-BY-NC-ND ProleteR “April Showers” http://proleter.bandcamp.com/

 

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Lila046 Die dicke Barbie

Ja, ja, ja: ES GIBT NEUE BARBIES! Wir haben viele Zuschriften von euch erhalten und haben uns die neuen Barbies angeschaut. Außerdem: Gewalt gegen Frauen – wir sprechen über die Mörderin, die vom französischen Präsidenten Hollande begnadigt wurde.

Susanne und Katrin haben sich die neuen Barbies angesehen und kommentieren in dieser Folge die sogenannten „Fashionistas“, die als „Evolution“ des alten Barbie-Konzepts angesehen werden.

Außerdem sprechen wir über den spanischen Erzbischof, der findet, dass Frauen, die häusliche Gewalt erlebten, selbst schuld seien. Sie seien eben ungehorsam. Kann man finden, aber der französische Präsident Hollande sieht das offenbar anders: Er hat eine Mörderin begnadigt, die ihren gewalttätigen Mann umgebracht hat. In Frankreich hat der Fall eine große Debatte ausgelöst. Auch Katrin und Susanne können sich ein wenig streiten.

Außerdem sprechen wir über das Frauenbild eines seltsamen ungarischen Sängers, das erst einmal total veraltet rüberkommt, aber auch ein wenig in einer Sex-Sendung von Beckmann anklang. Wir gucken mal, ob wir wirklich schon so viel weiter sind, ne?

Am Schluss gibt’s wieder Tipps – diesmal zwei tolle Serien!

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Susanne Klingner
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Katrin Rönicke
Intro: CC-BY-NC-ND ProleteR “April Showers” http://proleter.bandcamp.com/

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Barbie Fashionistas

Gewalt gegen Frauen

Jule erzählt aus Ungarn

Namenkunde

Serienempfehlungen

    https://www.youtube.com/watch?v=ZUnAbwaDYr0

Lila040 „Irgendwann schicken alle nur noch Katzenbilder“

Susanne und Katrin packen in dieser Sendung ein heißes Eisen an: Den Diskurs über „Opfer“. Dabei geht es um Opfer als Schimpfwort, Postfeminismus, Selbst- und Fremdviktimisierung, Debatten im Netz, Opfersein als Identität und vieles mehr.

Kein leichtes Thema: Wie spricht man über „Opfer“, ohne dabei jemandem auf die Füße zu treten? Vermutlich geht das gar nicht, aber manchmal ist es einfach wichtig, überhaupt zu sprechen, überhaupt miteinander in einer Diskussion zu bleiben und einander auch die Chance einzugestehen, anders zu denken. Deswegen packen wir das Thema an.

Dabei geht es um den schmalen Grat zwischen: Diskriminierungen benennen und Diskriminierungen zum zentralen Persönlichkeitsmerkmal zu machen – womit man sich eventuell seiner Kräfte selbst berauben könnte.

In unserem Gespräch gibt es Stellen, an denen wir im Eifer des Gefechts Namen genannt haben. Da uns aber wichtig ist, über die Sache zu sprechen und wir nicht mit dem Finger auf Leute zeigen wollen, haben wir diese Stellen – ähm – sagen wir: geändert. Ihr werdet schon merken.
Außerdem haben wir dieses Mal am Ende der Sendung eine kleine Hausaufgabe für euch.

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Susanne Klingner
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Katrin Rönicke
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Lila018 Feminist Washing

Source: EmmawatsonUpdates
Source: EmmawatsonUpdates

Im Netz ergoss sich ein kleines Stürmchen über EMMA, die versucht hatte, mit dem Hashtag #emmaistfuermich Leserinnen-Feedback zu bündeln. Dass dabei auch sehr viel Häme und sehr viel Rachgelüste ausgelebt wurden, damit hatte das Magazin offenbar nicht gerechnet. Wir fanden das einen guten Anlass, eine Grundsatzsendung mit ganz basalen Fragen des aktuellen Feminismus aufzunehmen. Wie gehen wir mit den unterschiedlichen, nebeneinander existierenden Feminismen um? Ist das ein Problem, wenn Feminismus vor allem vor sich hergetragen wird, weil es gerade „cool“ ist? Anhand verschiedener exemplarischer Beispiele versuchen wir eine Abgrenzung: Bis dahin ist Feminismus als Marke noch sinnvoll und nützt auch dem Feminismus – eine Win-Win-Situation eben. Und ab hier wird es bloßes Marketing, einseitig und null Gewinn für Menschen mit echten feministischen Anliegen. Leicht ist das nicht. Aber nötig. Echt mal dringend nötig!

Außerdem versuchen wir, inmitten dieser westlichen Welt, in der es – so scheints – kaum mehr viel Arbeit bedeutet, Leute vom Feminismus zu überzeugen, die Augen zu öffnen für die Situation von Frauen jenseits unseres Tellerrandes. Frauen an Orten dieser Welt, an denen man sich nicht unbedingt mit einem „This is what a feminist looks like“-T-Shirt zeigen würde. Frauen, um die es letztlich auch bei Emma Watsons #HeForShe-Appell ging.

(Die Bauarbeiten bei Susanne habe ich so gut es geht rauszuschneiden versucht. [und weil wir so gut gelaunt enden, lass ich euch das Intro dieses eine Mal komplett ausgespielt am Ende drin – schön die Hüften schwingen bitte!])

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Susanne Klingner
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Katrin Rönicke
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#emmaistfürmich

Feminismus ist das neue Cool

Pinterest_ThisIsWhatAFeministLooksLike

Feminism As A Brand

Konkreter Feminismus

„Open any newspaper and violence towards women seems to be increasing by the day. It is time to confront the darkest impulses of the human heart“

Lila017 Die Pumuckl-Version von Heidi Klum

Dieses Mal sprechen Barbara und Katrin über Bürgermeisterinnen im Allgemeinen und Susanne Gaschkes Erfahrungen als Oberbürgermeisterin von Kiel im Besonderen. Wir beleuchten Schlammschlachten gegen Politikerinnen in der Presse und die Schwierigkeit, sich als Politikerin „richtig“ zu kleiden. Wir sprechen über Jobdiskriminierung von Übergewichtigen Frauen, Lena Dunhams Buch und wieder einmal über unser Dauer-Thema Disney-Prinzessinnen, denn endlich hat mal jemand gephotoshopppt, wie die aussehen würden, wenn mehr als eine Salzstange durch ihr Verdauungssystem passen würde!

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Katrin Rönicke
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Barbara Streidl
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Volles Risiko – Frauen in der Politik

Kristina Schröder im Nachklang

Übergewichtige Frauen verdienen weniger

Der alltägliche Spießroutenlauf von Frauen

Lena Dunhams „Not That Kind of Girl“

Wenn Disney-Prinzessinnen realistische Taillen hätten…

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Lila016 „Ist doch egal, ob Atomstrom, Waffenaktien oder Barbie!“

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Emma Watson hat eine tolle Rede gehalten! Finden wir – aber finden ja nicht alle. Wir sprechen darüber, warum wir das so wichtig finden, warum Männer sich unbedingt für die Rechte von Frauen weltweit einsetzen müssen, wie wir Saudi-Arabiens erste Chefredakteurin finden, was wir von Transgender über unsere Karrieren als Männer und Frauen lernen können, warum wir keine Hochstaplerinnen sein sollen, wollen und warum wir Frauenzeitschriften meistens ziemlich kacke finden. Unser Standard-Thema „Pinkfizierung“ kommt mal wieder auf den Tisch und eine Dystopie über ein eugenisches Finnland, in dem Frauen in Elois und Morlocks aufgeteilt werden. Es gibt viel nachzulesen, viel zu gucken und wie immer: Viel zu staunen!

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Susanne Klingner
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Katrin Rönicke
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#HeForShe

Saudi-Arabiens erste Chefredakteurin zieht ihr Ding durch

Transgender in der Karriere

Hochstaplerinnen

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The shit Frauenzeitschriften say


Leseempfehlung: Finnisches Feuer

Lila 015 “Wir müssen den Hitler fangen!”

Barbara Streidl, Foto (c) Stephanie FüssenichBei den Streidls zuhause ist ordentlich was los, außerdem ist sie die Dritte im Bunde der Lila Frauen – Grund genug, endlich auch einmal mit ihr einen Podcast aufzunehmen. Wir sprechen über Zeit und Freiheit, beides bekanntermaßen Mangelware bei Eltern. Wir quatschen über Roger Willemsens neues Buch, in dem er Menschen im Bundestag beobachtet hat und etwa festhält:

„Dann kehrt der Redner breitbeinig an seinen Platz zurück, mit dem Gestus eines Mannes, der seine Bedeutung am Widerspruch misst.“

(Roger Willemsen, Das Hohe Haus)
Wir suchen ein entweder weibliches oder – noch besser! – unisex-Pendant zum Wort „staatsmännisch“. Ihr dürft euch hierzu sehr gerne in den Kommentaren austoben!

Außerdem fragen wir: Wie kann man Feminismus, der etwas den Verhältnissen verändern will unterscheiden von Feminismus, der nur angenommen wird, um gut dazustehen? Wir finden: Feminismus ohne Ziel kann irgendwie kein Feminsmus sein. Und wir empfehlen euch zwei tolle feministische Bücher, das eine von Caitlin Moran und das andere von Kerstin Grether. Dazwischen gibt es eine Menge Nachdenken über Lego, Tomboys, Biologismus und Differenzmaskulismus, sowie den Always-Werbeclip „Like A Girl“.

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Katrin Rönicke
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Barbara Streidl
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Podcasts von Frauen

Freiheit und Zeit

Nature vs. Nurture im Bundestag

Lego reagiert – ein bisschen

Be pragmatic like a girl

Caitlin Moran und Kerstin Grether

Lila014 Von Hausfrauen, Prinzessinnen und Quings

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In der Publixphere wurde intensiv über ein mögliches Prostitutionsverbot debattiert; Anwaltskanzleien bauen nach wie vor Gender-Trouble; Maria Wersig bringt Recht und Geschlecht unter einen Hut und hat zur Geschichte des Ehegattensplittings promoviert; Sookee zeigt, wie Solidarität gelebt wird – und bringt uns Tice sowie viele andere tolle Menschen; wer spielen will, muss sich vor Gender-Stereotypen in Acht nehmen – sowohl am Computer, als auch im Kinderzimmer – aber es gibt Hoffnung; und Prinzessinnen könnten mal in der Realität ankommen. Außerdem zum ersten Mal: Eine Leseliste am Ende der Shownotes! Viel Spaß mit all dem Lesekram, mit der Musik und natürlich beim Zuhören 😉

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Susanne Klingner
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Katrin Rönicke
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Publixsphere und Prostitution

Gender Balance in Anwaltskanzleien

Maria Wersig

Dicke Props an Sookee

Frauen in Computerspielen

Gender-stereotypes Spielzeug

Warum Prinzessinnen (meist) nerven

Leseliste und ein Kurzfilmtipp von Herzen

Lila013 Weltreise – weil es einfach wurst ist, woher man kommt

Da sind sie wieder! Nach kurzer Baupause setzen sich Katrin und Susanne in den Flieger und machen eine thematische Weltreise. Von der re:publica 2014 geht es zum Eurovision Song Contest in Kopenhagen, von dort weiter nach Frankreich, wo Homophobie im Aufwind ist und über Brüssel ab nach Virginia. Es gibt einige gute, aber auch viele schlechte Nachrichten – letztere vor allem aus Nigeria. Zum Schluss wird anlässlich des Launchs der Edition F über die Zukunft von Communities philosophiert.

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Susanne Klingner
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Katrin Rönicke
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Begrüßung

Berlin: re:publica 2014

Kopenhagen: Eurovision Song Contest

Frankreich: Jungen im Rock

Deutschland: Homosexualität auf Krankenkassenkosten heilen

Europa: Feminismus im Parlament

Belgien: Gesetz gegen Street Harassment

Virginia, USA: Victim Blaming wegen gaffender Väter

Nigeria: Entführte Mädchen

Internet: Edition F geht an den Start

Lila012 Überhaupt nicht instagramable!

Kommt, sprechen wir über Sex-Selfies! Zu anzüglich? Na aber vielleicht über Selfies im Allgemeinen und das Duckface im Besonderen, Selbstdarstellung und Selbstobjektivierung und wie das Netz all diese Phänomene verstärkt? Wir wissen zwar nicht, ob unsere Fuckability modernen Ansprüchen genügt, genauso wenig halten wir unsere Schnuten für instagramable – lieber lesen wir kluge Menschen wie Caitlin Moran, das Rookie Magazine von Tavi Gevinson und „Living Dolls“ von Natasha Walter. Aber ganz ehrlich: So ein bisschen mulmig ist uns schon: Um uns herum machen all die jungen Dinger ihre Youtube-Tutorials über Schminke und Frisuren und kostenlose Werbung für Kosmetikfirmen und Drogeriemärkte. Die Jugend von heute … Wo war ich? – Ach stimmt, bei Schönheitsnormen und ja: Man kann eine ganze Sendung mit dem Thema füllen. Wer’s nicht glaubt, sollte reinhören.

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Susanne Klingner
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Katrin Rönicke
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