5. Juli 2018
von Barbara
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Lila102 Weiblich, älter, liebend

In Doris Lessings „Und wieder die Liebe“ wundert sich eine 65-jährige Frau, dass sie nach 20 Jahren plötzlich wieder liebt. Neu liebt. Das geht auch der Protagonistin in Hedwig Dohms Novelle “Werde, die du bist” so. Isabel Rohner, Hedwig-Dohm-Spezialistin, erzählt, wie die Autorin (die übrigens die Großmutter von Katia Mann war) sich für Frauenrechte eingesetzt hat: „Die Menschenrechte haben kein Geschlecht“, so einer ihrer prägnanten Sätze. Und dass das Team, das für die Serie „Grace and Frankie“ verantwortlich zeichnet, fast nur weiblich ist, sagt Susanne Klingner in diesem Podcast. Zuletzt gibt’s noch einen Buchtipp: Liv Strömquist hat wieder eine Graphic Novel gemacht: “Der Ursprung der Liebe”.

10. Mai 2018
von Katrin
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Lila098 Emanzipation im Islam – mit Sineb El Masrar

Sie ist Pädagogin und Kauffrau, Gründerin einer eigenen Frauenzeitschrift, Buchautorin und Muslimin. Sineb El Masrar schiebt die Stühle, zwischen denen Frauen wie sie angeblich sitzen, einfach zusammen und kreiert etwas Eigenes: eine emanzipatorische Bildungsbewegung innerhalb des Islams. Das ist gewagt! Und bleibt nicht unwidersprochen. Aber sie findet, dass es verdammt notwendig ist. Für sie sind Vielfalt, Emanzipation und Islam keine Widersprüche, sondern das ganz normale Leben – wie sie auch mit ihrem Debüt “Muslim Girls”, das 2010 erschien, schon zeigte. Darin hat sie muslimische Mädchen und Frauen und deren vielfältige Art zu leben festgehalten und gezeigt: Klischees sind immer schlecht. Mehr Realität bitte. Sie wendet sich gegen eine stereotyp-defizitäre Darstellung von Frauen im Islam. Und gleichzeitig wehrt sie sich gegen die patriarchalen Ströme in der eigenen Religion und ruft alle dazu auf, diese zu verändern und zu einem besseren Ort für Frauen wie auch Männer zu machen. Sineb zeigt, wie man mit Empathie, Geduld und Beharrlichkeit – vor allem aber mit ganz vielen hartnäckigen Fragen, eine gemeinsame Bewegung schaffen kann.

15. März 2018
von Barbara
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Lila094 40 Liter Blut in sechs Jahren

Über Menstruation, die Tage, die Erdbeerzeit, “the curse”, hat Barbara Streidl mit Petra Mattheis gesprochen, ebenso mit der Journalistin Heike Kleen, deren “Tage-Buch” kürzlich erschienen ist. Die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal, deren “Vulva”-Buch schon Thema im Lila Podcast war, kommt zu Wort, und Linda Becker vom BR-Sexpodcast “Im Namen der Hose”.
Hey, Rot is revolutionary!

18. Januar 2018
von Barbara
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Lila090 Langsamer tippen und weniger duschen: Vorsätze für 2018

Eine Sendung über die Frage, wie man feministische Söhne großzieht, mehr Beispiele aus dem Alltagsfeminismus und beim Thema #metoo dranbleiben. Frauen in Konferenzen zuhören und auf die Lila-Podcast-Geburtstagsparty kommen – alles ist möglich auf der Wunschliste.

Dazwischen geht es noch um die Idee, Schillers “Ode an die Freude” mit der Zeile “Alle Menschen werden Schwestern” geschlechtergerecht zu machen, Barbara empfiehlt Bücher von Elif Batuman und Marc-Uwe Kling und Susanne einen Filmabend zu “Suffragetten”.

17. August 2017
von Katrin
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Lila080 Nenn mich bitte einfach “Frau”

Eigentlich ein typischer Lila Podcast: Es geht ums Frausein, Gender, Stereotype, Ungerechtigkeiten, Schönheitsideale, Diskriminierung und vieles mehr – aber endlich reden darüber nicht nur Cis-Frauen, sondern wir haben uns zwei Transfrauen eingeladen, die ihre Geschichte erzählen und zeigen, wie echter Respekt funktioniert und wie Cis- und Trans-Menschen in Zukunft besser, zufriedener und schmerzfreier miteinander leben können.

20. Juli 2017
von Barbara
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Lila078 Kaffeetrinken mit einer Partei-Rebellin

Es klingt wie ein Sprung ins kalte Wasser. Und das in Bayern. Als Frau. Wie genau das überhaupt geht: eine Partei gründen, und welche Themen ihr am Herzen liegen, darüber haben Barbara Streidl und Susanne Klingner mit Claudia Stamm gesprochen. In einem Café gegenüber des Münchner Landtags.

29. März 2017
von Barbara
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Lila071 Libertine, Aretha, Judith und Jack: ein Kessel Buntes

Zu Anfang hält Barbara zwei Lobeshymnen, eine auf Aretha Franklin, die gerade 75 geworden ist, und dann auf Judith Holofernes, die nicht nur Musik macht, sondern sich politisch engagiert. Mitten drin geht’s dann noch um die Zukunft der Liebe und auch um das, was manche “Merkel-Feminismus” nennen.