18. April 2019
von Barbara
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Lila139 Frauenbewegung: Vergangenheit und Zukunft mit Annett Gröschner und Erica Fischer

Ihren persönlichen Bezug zu Feminismus und Frauenbewegung hat Erica Fischer in ihrem Buch „Feminismus revisited“ beschrieben (in dem übrigens auch Katrin Rönicke und der Lila Podcast vorkommen). Fischer kennen bestimmt einige als Autorin des Bestsellers „Aimée und Jaguar“ – sie schaut nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft.

7. März 2019
von Katrin
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Lila133 Support Your Local Activists!

Am 8. März streiken Frauen bundesweit – außer vielleicht in Berlin, da ist eh Feiertag. Und warum das nicht für alle toll, sondern gerade für viele Alleinerziehende auch ein bisschen doof ist, das bespricht Katrin mit Christine Finke, AKA @Mama_arbeitet, … Weiterlesen

21. Februar 2019
von Barbara
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Lila131 “Wir müssen nicht lieb sein” – Julia Jäckel über Judith Butler und frauenpolitisches Engagement

Julia Jäckel lebt in München, betreibt den Podcast Abendgrün und hat über Judith Butlers Buch “Das Ungehagen der Geschlechter” – “Gender trouble” zum Feminismus gefunden.

Außerdem gibt es in dieser Sendung ein Gespräch mit Johanna, sie ist Fußballtrainerin der Mädchenmannschaft FSV Hansa 07 in Berlin-Kreuzberg.

24. Januar 2019
von Barbara
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Lila127 Haare auf den Zähnen haben ist gut – Women’s Marches und die Shine Theory

In den USA wird derzeit viel über zwei demokratische Politikerinnen diskutiert, einmal Alexandria Ocasio-Cortez, jüngste Frau des Repräsentantenhauses, und dann Nancy Pelosi, neue demokratische Sprecherin des Hauses. Sie zeigt Donald Trump ihre “Haare auf den Zähnen”! Pelosi ist 78 – eine ältere Frau, “who roar”, etwas, das auch Jane Fonda und Lily Tomlin in der Serie “Grace and Frankie” auf ganz sehenswerte Art und Weise machen. Konstruktives Streiten gefällt Susanne Klingner und Barbara Streidl – ebenso wie die Idee der “Shine Theory”: “I don’t shine if you don’t shine”. Susanne Klingner hat dann mit Katharina Wiegmann über den Zusammenhang von Feminismus und Klimawandel gesprochen. Und schließlich geht es noch um das Buch “I know a woman” von Kate Hodges.

17. Januar 2019
von Barbara
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Lila126 Medizinische Absonderlichkeiten und vermeintlich gute Verbrechen: Alisa Tretau und Magdalena Jagelke über Mutterschaft

Einen Roman über das Verlassen des eigenen Kindes hat Magdalena Jagelke geschrieben: „Ein gutes Verbrechen“. Im Gespräch mit Barbara Streidl erzählt sie von Kaspar Hauser und vom Mutterbild, das sie aus Polen kennt, geprägt von der katholischen Kirche.

25. Oktober 2018
von Barbara
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Lila114 Wenn eine Frau ihren Bauch vermietet

Andere Länder wie etwa Indien oder die USA handhaben Leihmutterschaft anders, dort ist sie erlaubt. In dieser Sendung geht es um die Frage, ob die alte feministische Parole, „Mein Bauch gehört mir“, auch in Sachen Leihmutterschaft anzuwenden ist.

Ist es eine freiheitliche Entscheidung, die Gebärmutter zu vermieten? Oder ist es die letzte Hoffnung von Frauen, die angesichts von Elend und Armut ihre Körper für ein kleines Salär zur Verfügung stellen? Ja, sogar den Tod in Kauf nimmt – Dr. Sheela Saravanan hat in ihrer Forschung in Indien durchaus von Frauen gehört, die während der Leihmutterschaft sterben.

Was ist, wenn eine Frau das Kind trotz vorheriger Abmachung nicht „abgeben“ möchte? Und schließlich, wer ist die Mutter eines Kindes, das über Leihmutterschaft und anonyme Eizellenspende im Reagenzglas entstanden ist? Barbara Streidl macht sich in dieser Sendung auf die Suche nach Antworten.

5. Juli 2018
von Barbara
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Lila102 Weiblich, älter, liebend

In Doris Lessings „Und wieder die Liebe“ wundert sich eine 65-jährige Frau, dass sie nach 20 Jahren plötzlich wieder liebt. Neu liebt. Das geht auch der Protagonistin in Hedwig Dohms Novelle “Werde, die du bist” so. Isabel Rohner, Hedwig-Dohm-Spezialistin, erzählt, wie die Autorin (die übrigens die Großmutter von Katia Mann war) sich für Frauenrechte eingesetzt hat: „Die Menschenrechte haben kein Geschlecht“, so einer ihrer prägnanten Sätze. Und dass das Team, das für die Serie „Grace and Frankie“ verantwortlich zeichnet, fast nur weiblich ist, sagt Susanne Klingner in diesem Podcast. Zuletzt gibt’s noch einen Buchtipp: Liv Strömquist hat wieder eine Graphic Novel gemacht: “Der Ursprung der Liebe”.

10. Mai 2018
von Katrin
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Lila098 Emanzipation im Islam – mit Sineb El Masrar

Sie ist Pädagogin und Kauffrau, Gründerin einer eigenen Frauenzeitschrift, Buchautorin und Muslimin. Sineb El Masrar schiebt die Stühle, zwischen denen Frauen wie sie angeblich sitzen, einfach zusammen und kreiert etwas Eigenes: eine emanzipatorische Bildungsbewegung innerhalb des Islams. Das ist gewagt! Und bleibt nicht unwidersprochen. Aber sie findet, dass es verdammt notwendig ist. Für sie sind Vielfalt, Emanzipation und Islam keine Widersprüche, sondern das ganz normale Leben – wie sie auch mit ihrem Debüt “Muslim Girls”, das 2010 erschien, schon zeigte. Darin hat sie muslimische Mädchen und Frauen und deren vielfältige Art zu leben festgehalten und gezeigt: Klischees sind immer schlecht. Mehr Realität bitte. Sie wendet sich gegen eine stereotyp-defizitäre Darstellung von Frauen im Islam. Und gleichzeitig wehrt sie sich gegen die patriarchalen Ströme in der eigenen Religion und ruft alle dazu auf, diese zu verändern und zu einem besseren Ort für Frauen wie auch Männer zu machen. Sineb zeigt, wie man mit Empathie, Geduld und Beharrlichkeit – vor allem aber mit ganz vielen hartnäckigen Fragen, eine gemeinsame Bewegung schaffen kann.