Noch immer sehen sich Transmenschen mit Stigmata und Vorurteilen konfrontiert, noch immer werden sie per Gesetz schikaniert, noch immer zweifelt man ihr Urteil darüber an, zu wissen, wer sie sind. Damit muss Schluss sein – das sagt auch die Forschung.

Felicia Ewert hat mit “Trans. Frau. Sein” ein Buch herausgebracht, das aufmerksam machen will auf viele Irrtümer und Diskriminierungen, denen sie selbst begegnet ist. Sie hat sich intensiv mit dem Transsexuellen-Gesetz in Deutschland beschäftigt und erzählt von ihrem eigenen Coming-Out. Für sie ist es entscheidend, dass die Menschen hinter ihr stehen und sie, sowie alle anderen Transmenschen schützen und mit ihnen für die Menschenrechte kämpfen.

Dafür streitet auch Christina Schieferdecker. Sie hat bereits 2008 den Verein ATME gegründet, das ist kurz für Aktion Transsexualität und Menschenrecht, ein Verein, der sich darum bemühen wollte, bei den Vereinten Nationen für die Rechte von Trans zu streiten, nachdem Politiker*innen in Deutschland sich dafür nie wirklich interessiert hatten. Auch heute liegt eine Reform des Transsexuellen-Gesetzes wieder auf Eis, denn auch heute steht die Politik nicht hinter Transmenschen – trotz Gutachten und aktueller Forschung. Zeit, das zu ändern.

Wie können wir unsere Bilderwelt im Kopf um Transgender erweitern? Und wie können Transgender uns dabei helfen, entspannter mit der Frage nach Geschlecht umzugehen?

Peter schrieb uns eine Mail mit einem Hinweis, dem wir nicht nachgehen möchten, da wir lieber kein Marketing für Firmen machen wollen, die genau darauf setzen: Auf unsere Empörung in Social Media, mit der wir ihre Produkte sehr weit verbreiten.

“Du Mädchen” ist also eine Herabsetzung. Und “steh wie ein Mann” eine Heraufsetzung. Was unsere Gesellschaft noch vor sich hat…

Eine Studie der OECD findet raus: Sexismus und schlechte Schulnoten korrelieren? Woran könnte das liegen? (über den Teil haben wir jetzt etwas kurz geredet, da hätte Katrin noch sehr weit ausholen können – Erziehungswissenschaftlerinnen halt).

Das #Hotpantsverbot ist ein großer Aufreger: “Victim Blaming” und “Rape Culture” – Barbara und Katrin finden: Eher eine Reaktion, die wir gut nachvollziehen können. Aus verschiedenen Gründen, aber vor allem, weil wir prüde sind.

Barbara liest und liebt Jane Austen und hat rund um “Stolz und Vorurteil” einige Begleitlektüre-Tipps.