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Schlagwort: Sexarbeit

Lila091 Sexarbeit und sexueller Feminismus – mit Ilan Stephani

Lila091 Sexarbeit und sexueller Feminismus – mit Ilan Stephani

Ilan Stephani ist Sexarbeiterin gewesen. Das ist lange her. Sie hat dabei so viel gelernt, dass sie 2017 ein Buch darüber herausgebracht hat. In “Lieb und teuer” seziert sie die Vorstellungen über Sex in unserer Gesellschaft, die Macht & (Doppel-) Moral.

Eigentlich ist sie aus einer Mischung aus Neugier und Protest in der Sexarbeit gelandet, mit all den Vorurteilen, die auch viele andere in der Gesellschaft über Prostitution, Bordelle und Freier haben. Damals lernte Ilan Stephani so viel über das Leben, unsere Geschlechterbeziehungen, die Sehnsüchte, Sex und Macht, dass es sie auch zehn Jahre später noch umgetrieben hat und schließlich hat sie ein Buch geschrieben, in dem ihre Erfahrungen nachgelesen werden können.

Katrin hat Ilan einen Besuch abgestattet und mit ihr lange, ausführlich und sehr tief über Dreidimensionalität, Sozialisation, Befreiung, Patriarchat, Gewalt, Vorurteile, Rollen und vieles mehr gesprochen.

Intro: CC-BY-NC-ND ProleteR “April Showers” http://proleter.bandcamp.com/

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Lila070 Wenn Menschen Menschen treffen

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Der Internationale Frauentag liegt hinter uns – was war, was wird? Susanne berichtet aus den USA und Katrin aus Deutschland und auch vom Barcamp Frauen. Was immer wieder hilft: Sich überlegen, wie man gut diskutiert – ein TED-Talk könnte da helfen…

Außerdem: Die Zukunft des Podcastings ist weiblich! – Das sieht man jetzt schon in den USA. Deutschland muss da noch etwas an sich arbeiten, also an seinen Podcasts! Das zeigt zum Beispiel der Frauenmangel beim Podcastlabel “4000 Hertz”. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Am Ende gibts ein Magazin und ein Buch von Katrin als Empfehlung.

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Intro: CC-BY-NC-ND ProleteR “April Showers” http://proleter.bandcamp.com/

 

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Lila038 Küchensexualpsychologie

Lila038 Küchensexualpsychologie

In dieser Folge sprechen Barbara und Katrin über die Nebenfolgen von erlaubter oder verbotener Sexarbeit, über die stereotypen Annahmen über Sexhabenmüssen, über Kim Kardashians Bauch, Abtreibungen, die Fashion Week uvm…

Unser Hörer Björn schrieb uns in einer Mail, dass ihn die Statistiken irritieren, die sich rund um die Amnesty International-Position ranken, dass Sexarbeit legalisiert werden müsse, um die Menschenrechte der Sexarbeiterinnen zu schützen. Und zwar weil in manchen Studien davon die Rede sei, dass Vergewaltigungen zurückgingen, wenn man Sexarbeit legalisiere. Eine schwierige Sache…

Wir quatschen außerdem über Schwangerschaften und zu viele Superlative – beste, schrecklichste und schönste! Über nicht schwanger sein wollen, müssen und was das immernoch für gesellschaftliche Debatten sind, wie Slutshaming hineinspielt und ob eine Kampagne wie “Wir haben abgetrieben!” heute noch so einen Effekt haben könnte.

Das alles runden wir ab durch eine Betrachtung der Fashion Week und Hauptrollinnen – also Frauen in Filmhauptrollen und warum derer immer noch so wenige sind.

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LILA020 Gamergate, Pickup-Schrott und Nutteriche

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Susanne hat Schnee und Katrin war auf dem 31C3 und fasst zusammen: Es dürften gerne mehr Frauen sein, aber Inklusion funktioniert schon super. Hier zeigen sich Nerds und Hacker von ihrer besten Seite. Ganz anders sieht es in Sachen Gamergate aus: Wir bequatschen, wie eine Youtuberin ihre Hater loswurde und was Pegida und Gamergate gemeinsam haben. Eine Sendung, in der es außerdem viel um Sex geht und wie gesellschaftliche Strukturen sich im sexuellen Miteinander festschreiben. Da wären die manipulativen Strategien der Pickup-Idioten; Prostition und Sexarbeit und der Sexstreik als politisches Mittel. Am Ende merkten wir selbst, dass wir dieses Mal so richtig kräftig das Patriarchat durchgequatscht haben.

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#31C3 und Frauen in der IT

Gamergate-Trolle an ihre Mamis verpetzen

Pickup-Schrott und sexistische “Flirt”-Strategien

Was Prostitution und Sexarbeit über unsere sexistischen Geschlechterrollen verraten

Kenianische Männer im Sexstreik – Sex als Schlachtfeld im Patriarchat

Danke!

Lila018 Feminist Washing

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Source: EmmawatsonUpdates
Source: EmmawatsonUpdates

Im Netz ergoss sich ein kleines Stürmchen über EMMA, die versucht hatte, mit dem Hashtag #emmaistfuermich Leserinnen-Feedback zu bündeln. Dass dabei auch sehr viel Häme und sehr viel Rachgelüste ausgelebt wurden, damit hatte das Magazin offenbar nicht gerechnet. Wir fanden das einen guten Anlass, eine Grundsatzsendung mit ganz basalen Fragen des aktuellen Feminismus aufzunehmen. Wie gehen wir mit den unterschiedlichen, nebeneinander existierenden Feminismen um? Ist das ein Problem, wenn Feminismus vor allem vor sich hergetragen wird, weil es gerade “cool” ist? Anhand verschiedener exemplarischer Beispiele versuchen wir eine Abgrenzung: Bis dahin ist Feminismus als Marke noch sinnvoll und nützt auch dem Feminismus – eine Win-Win-Situation eben. Und ab hier wird es bloßes Marketing, einseitig und null Gewinn für Menschen mit echten feministischen Anliegen. Leicht ist das nicht. Aber nötig. Echt mal dringend nötig!

Außerdem versuchen wir, inmitten dieser westlichen Welt, in der es – so scheints – kaum mehr viel Arbeit bedeutet, Leute vom Feminismus zu überzeugen, die Augen zu öffnen für die Situation von Frauen jenseits unseres Tellerrandes. Frauen an Orten dieser Welt, an denen man sich nicht unbedingt mit einem “This is what a feminist looks like”-T-Shirt zeigen würde. Frauen, um die es letztlich auch bei Emma Watsons #HeForShe-Appell ging.

(Die Bauarbeiten bei Susanne habe ich so gut es geht rauszuschneiden versucht. [und weil wir so gut gelaunt enden, lass ich euch das Intro dieses eine Mal komplett ausgespielt am Ende drin – schön die Hüften schwingen bitte!])

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Intro: CC-BY-NC-ND ProleteR “April Showers” http://proleter.bandcamp.com/

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#emmaistfürmich

Feminismus ist das neue Cool

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Feminism As A Brand

Konkreter Feminismus

“Open any newspaper and violence towards women seems to be increasing by the day. It is time to confront the darkest impulses of the human heart”