Lila144 Mit Quote und freundlicher Beschämung – Feminismus im Theater

Lila144 Mit Quote und freundlicher Beschämung – Feminismus im Theater

Yvonne Büdenhölzer, Lisa Jopt, Katrin Rönicke, Anna Bergmann und Nicola Brakamp (v.l.n.r) im Deutschen Theater (Bild: Piero Chiussi)

Vier Theaterfrauen, die Zeichen setzen: Anna Bergmann lässt am Staatstheater Karlsruhe ausschließlich Frauen auf der großen Bühne inszenieren, Nicola Bramkamp setzte sich am Theater Bonn für die Abschaffung des Gender Pay Gaps ein, Yvonne Büdenhölzer führt 2020 beim Theatertreffen die 50 % Frauenquote ein und Lisa Jopt mobilisiert deutschlandweit Theaterschaffende zu Reformen.

Diese vier Frauen haben angefangen, die Theaterlandschaft umzubauen und gemeinsam wollen wir einen Blick auf die Frage werfen: Was braucht es, um sich durchzusetzen?

Im Rahmen der Konferenz “Burning Issues meets Theatertreffen” in Berlin haben wir am 18. Mai im Deutschen Theater in Berlin live miteinander besprochen, wie Feminismus, Geschlechtergerechtigkeit und auch Intersektionalität im Theaterbetrieb stattfinden und wachsen können. Denn: Die Zahlen sind ernüchternd – Gender Gaps, wohin man blickt. Ob es um die Zahl der Inszenierungen geht, um die Besetzung der Ensembles, die Bezahlung der Theaterschaffenden oder die Gläserne Decke beim Aufstieg in die Leitungsebenen. Angesichts der vorliegenden Statistiken ist Handeln dringend notwendig – in dieser Folge besprechen wir mit den Strippenzieherinnen, wie das genau geht und welche Vorbilder wir dabei anderswo finden, etwa in Schweden.

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