15. November 2018
von Susanne
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Lila117 Zu Besuch bei Drag Queen Vivienne Villain

Ich habe in München die Drag Queen Vivienne Villain bei ihr zu Hause besucht, als sie sich gerade auf einen Auftritt vorbereitete. Und dabei konnte ich ihr nicht nur zusehen, wie sie ihr Gesicht in ein Kunstwerk verwandelte, sondern wir unterhielten uns nebenbei auch über Geschlechterrollen, über das Ignorieren ebenjener, darüber, was man von Drag Queens lernen kann und ob wir nicht eigentlich alle jeden Tag ein bisschen Drag machen – im Berufsleben, in der Familie, im Freundeskreis…

Was sie damit meint und welches Lied sie bei ihrem Auftritt performen wird, das erfahrt ihr in diesem Gespräch. Vivienne Villain findet ihr online unter www.viviennevillain.com.

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8. November 2018
von Susanne
5 Kommentare

Lila116 Eure Sendung

Wir bekommen von euch immer viele viele Emails und Tweets mit Themenideen oder Hinweisen auf Artikel, manchmal erzählt ihr aus eurem Leben und stellt uns Fragen dazu. Und meistens haben wir in den Sendungen viel zu wenig Zeit, um all das zu besprechen, beantworten, aufzugreifen. In dieser Sendung ist alles anders! Diese Sendung dreht sich rund um euch, um eure Post, eure Wünsche und Ideen.

Hier gibt es dann auch gleich eine neue Rubrik, in der wir regelmäßig mit Hörerinnen und Hörern sprechen werden. Den Anfang macht Mena, die uns geschrieben hat, dass sie ihr feministisches Gewissen plagt, weil sie “nur” Hausfrau und Mutter ist.

Außerdem: Humanismus vs. Feminismus, Polizistinnen in Indonesien, Antifeminismus, das Frauenvolksbegehren in Österreich und sexy Selfies in wirtschaftlich ungleichen Gesellschaften.

Lasst uns wissen, ob ihr in Zukunft mehr Sendungen mit euren Themen hören wollt!
Und jetzt: Viel Spaß!

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Shownotes

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1. November 2018
von Katrin
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Lila115 – #Female Pleasure – Der Kampf für die weibliche Lust

#Female Pleasure Filmplakat#FEMALE PLEASURE ist ein Film, der schildert, wie universell und alle kulturellen und religiösen Grenzen überschreitend die Mechanismen sind, die die Situation der Frau – egal in welcher Gesellschaftsform – bis heute bestimmen.

Gleichzeitig zeigen uns die fünf Protagonistinnen, wie man mit Mut, Kraft und Lebensfreude jede Struktur verändern kann. Für den Lila Podcast hat Katrin mit Barbara Miller gesprochen, die den Film gemacht hat.

Sie hat Frauen auf der ganzen Welt begleitet, die ganz unterschiedlichen Kulturen entstammen: die eine kommt aus Indien und streitet sich mit alten Hindus, die andere ist Christin, die dritte Jüdin und so weiter. Miller stellte fest: Frauen wird ein Recht auf die eigene Lust abgesprochen – die Mittel, sie davon abzuhalten, eine eigene, selbstbestimmte und lustvolle Sexualität zu leben, gehen von Ausgrenzung und Ignoranz bis hin zu körperlicher Gewalt und Misshandlung. Die fünf Protagonistinnen haben sich entschlossen, das nicht mehr hinzunehmen. Sie kämpfen für die eigene Sexualität und damit für die aller Frauen, weltweit.

Der Film startet am 8. November in den deutschen Kinos. Wer aufmerksam zuhört, hat am Ende die Chance, eine von 5×2 Freikarten zu gewinnen.

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Shownotes

Kinotermine mit anschließender Diskussion mit Barbara Miller:

  • Stuttgart, Atelier am Bollwerk, 03.11.2018, 18.00
  • Nürnberg, Casablanca, 04.11.2018, 16.00
  • München, City Kino, 04.11.2018, 20.00
  • Frankfurt, Harmonie Kinos, 05.11.2018, 18.00
  • Berlin, Kino in der Kulturbrauerei, 06.11.2018, 19.30
  • Köln, Odeon, 07.11.2018, 18.00
  • Bonn, Rex Kino, 07.11.2018, 20.00
  • Düsseldorf, Bambi, 08.11.2018, 18.00
  • Essen, Filmstudio Glückauf, 08.11.2018, 20.00
  • Bielefeld, Lichtwerk, 09.11.2018, 17.30
  • Hannover, Kino am Raschplatz, 09.11.2018, 20.30
  • Bremen, Cinema Ostertor, 10.11.2018, 16.30
  • Hamburg, Abaton, 10.11.2018, 20.00

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25. Oktober 2018
von Barbara
9 Kommentare

Lila114 Wenn eine Frau ihren Bauch vermietet

Wir sprechen von „Leihmutterschaft“, wenn eine Frau das Kind einer anderen austrägt. Sie „verleiht“ sozusagen ihre Gebärmutter für die Dauer einer Schwangerschaft. Ungefähr seit den 1970er Jahren ist das möglich aufgrund von Quantensprüngen in der Reproduktionstechnologie. In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten, andere Länder wie etwa Indien oder die USA handhaben das anders.

In dieser Sendung geht es um die Frage, ob die alte feministische Parole, „Mein Bauch gehört mir“, auch in Sachen Leihmutterschaft anzuwenden ist. Ist es eine freiheitliche Entscheidung, die Gebärmutter zu vermieten? Oder ist es die letzte Hoffnung von Frauen, die angesichts von Elend und Armut ihre Körper für ein kleines Salär zur Verfügung stellen? Ja, sogar den Tod in Kauf nimmt – Dr. Sheela Saravanan hat in ihrer Forschung in Indien durchaus von Frauen gehört, die während der Leihmutterschaft sterben. Was ist, wenn eine Frau das Kind trotz vorheriger Abmachung nicht „abgeben“ möchte? Und schließlich, wer ist die Mutter eines Kindes, das über Leihmutterschaft und anonyme Eizellenspende im Reagenzglas entstanden ist? Wie wichtig es ist, dass Eltern ihren Kindern die Geschichte ihrer Herkunft erzählen können, davon spricht die Familientherapeutin Petra Thorn. Viele Fragen drängen sich auf, wenn über Leihmutterschaft nachgedacht wird. Barbara Streidl macht sich in dieser Sendung auf die Suche nach Antworten.

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Infos und Hintergründe:

  • Aufsatz von Dr. Sheela Saravanan in der Streit
  • Beitrag über Leihmutter Brendy Hammel
  • Germaine Greer kritisiert Elton Johns Konzept von Mutterschaft
  • Buchtipp: Margaret Atwood, „Der Report der Magd“
  • Bedeutung von „Der Report der Magd“ nach der Trump-Wahl
  • Ist Leihmutterschaft eine feministische Errungenschaft?
  • Leihmutterschaft in der Bibel, im ersten Buch Mose, Genesis 30
  • Das am 13. Dezember 1990 erlassene „Embryonenschutzgesetz
  • Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten
  • Schweden verbannt Leihmutterschaft
  • Yellow press über Streitigkeiten zwischen Leihmüttern und Wunscheltern (noch ein Link dazu)
  • Israel lässt homosexuelle Paare in Sachen Leihmutterschaft links liegen
  • Leihmutterschaft in den USA
  • Veränderungen der Rechtssituation in Indien
  • Buchtipp: Martin Suter, „Elefant

Sprecherinnen und Sprecher:

Alexandra Martini, Katrin Rönicke, Henry Singleton

Produktion:

Barbara Streidl mit Verwendung von Musik von bensound.com und Geräuschen von freesound.org

18. Oktober 2018
von Susanne
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Lila113 Feministische Jungs großziehen

Neue Männer braucht das Land? Aber wie werden aus kleinen Jungs erwachsene, feministische Männer? Ein Jahr nach unser Sendung zur Frage, wie man feministische Mädchen erzieht, machen sich Katrin Rönicke und Susanne Klingner Gedanken zu den Jungen.

Denn vielleicht fällt den meisten Menschen dazu nicht viel mehr ein, als Jungen auch mal mit einer Puppe spielen zu lassen? Ja, das kann ein Anfang sein. Denn viele Eltern nehmen ihren Söhnen die Puppe oder den pinken Nagellack vorsichtshalber mal lieber aus der Hand, aus der Angst heraus, der Sohn könnte gemobbt oder schwul werden. (Klingt nach 1950, aber ist leider immer noch so.)

Wir haben nach Studien gesucht und sprechen über unsere Erfahrungen als zwei “Mädchen-und-Jungs-Mütter”. Und natürlich gibt es eine Menge Bücher- und Filmtipps.

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Links und Hintergründe

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11. Oktober 2018
von Katrin
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Lila112 Feministische Außenpolitik: Schluss mit den weltweiten Männerclubs!

Die Gründerin des Centre for Feminist Foreign Policy, Kristina Lunz, ist zu Gast im Lila Podcast und erzählt, wie in der Außenpolitik nach jahrzehntelangem Männer-Überschuss so langsam Frauen- und Gender-Perspektiven Einzug halten. Und das ist längst überfällig.

Sie hat eine Mission: Außenpolitik muss diverser werden! Frauenstimmen, LGBTI – alle, die bislang kaum Berücksichtigung finden, sollten repräsentiert, unterstützt und an den Verhandlungstisch gesetzt werden – wenn es nach Kristina Lunz geht. Sie hat Menschenrechte und Psychologie in Oxford, London und Stanford studiert, bei den Vereinten Nationen gearbeitet, sie war Myanmar und hat in London zusammen mit Marissa Conway das Centre for Feminist Foreign Policy gegründet. Das gibt es jetzt auch in Berlin und das ist angetreten, die alten weltweiten Machtstrukturen, die bislang vor allem von weißen Männern dominiert werden, aufzubrechen.

“Wenn man die Ideen von anderen Menschen denunziert und sagt: Das hat keine Relevanz – dann verfestigt man nur die Ideen derjenigen, die schon in Machtpositionen sind.”

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Links und Hintergründe

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4. Oktober 2018
von Barbara
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Lila111 Woche der Debatten: Sophie Power, Brett Kavanaugh und Christine Blasey Ford

In dieser Folge des Lila Podcasts sprechen Barbara Streidl und Susanne Klingner über zwei wichtige Debatten, in denen es äußerlich um Sport und Politik gibt. Innerlich geht es um den Platz von Frauen in unserer Kultur: Darf eine Sportlerin auch Mutter sein in der Öffentlichkeit? Darf sie ihr Baby „während der Arbeit“, also in den Pausen eines Marathonlaufs, stillen? Und muss eine Frau ertragen, dass derjenige, der zu einem der höchsten Richter der Vereinigten Staaten ernannt wird, ihr Beinahe-Vergewaltiger ist?
Daneben gibt es Hinweise auf zwei neue Online-Archive, das „Digitale Deutsche Frauenarchiv“ und die neue Sammlung an Nachrufen über Frauen der New York Times.

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Links und Hintergründe:

  • Der erwähnte Text bei piqd von Nils Pickert über das Interview von Hannes Vollmuth mit Sophie Power in der SZ:
  • Nils Pickert hatten wir auch mal beim Lila Podcast
  • „Sophie Power hat das Maß verloren“ schreibt im Tagesspiegel Mike Kleiss
  • Sophie Power sagt selbst: „I really wanted to get the message out, most other international races have changed their policy to be fair to women.”
  • Neuseeländische Premierministerin Jacinta Ardern wird Mutter und bleibt im Amt
  • Das Digitale Deutsche Frauenarchiv im Netz
  • Der Frauenmediaturm im Netz
  • Über Edit-athons auf Wikipedia
  • Mehr Frauen als Männer kandidieren momentan in den USA bei den Midterms für einen Sitz der Demokraten im Repräsentantenhaus
  • Alexandria Ocasio-Cortez hat nicht in Brooklyn die Vorwahl gewonnen, sondern in der Bronx. Hier ein Portrait in der NYTimes
  • Gerangel um Richterernennung im Supreme Court (Stand: Montag, 1.10.2018): Bleibt der Supreme Court unparteiisch?
  • Bei Twitter: #whyIdidntreport
  • Regelung des Schwangerschaftsabbruches unter dem Stichwort Roe vs. Wade
  • Justizausschuss wollte schnelles Ergebnis
  • Anhörung von Christine Blasey Ford, 51 Jahre alt, vor dem Senat:

  • Eine zweite Frau hat auch Übergriffe von Brett Kavanaugh öffentlich gemacht
  • Anhörung von Brett Kavanaugh im Senat:

  • Zur scheinbaren Wiederholung des Falles Anita Hall vs. Clarence Thomas
  • Und noch etwas über die US-weiten Reaktionen auf Christine Blasey Ford
  • Sehr guter Kommentar im New Yorker zum Schauspiel von letztem Freitag
  • Noch ein sehr guter Kommentare (satirisch) in der Washington Post, der White Male Privilege und Entitlement auf den Punkt bringt:
  • Die Gegenüberstellung, wie gut die beiden die Fragen beantwortet haben, war auch bei Vox.com
  • Der Hinweis zum Film „Sixteen Candles“ über die „Rape Culture“
  • Es wird jetzt tatsächlich eine FBI-Untersuchung geben, war eigentlich unwahrscheinlich, möglicherweise haben diese Frauen einen großen Teil beigetragen, weil Senator Jeff Flake nicht einfach mit Ja gestimmt hat, sondern für eine Untersuchung war
  • Dieser Text beschreibt noch mal sehr schön, wie sehr sich manche davon überfordert fühlen, dass Frauen, Farbige, Homosexuelle tatsächlich gleiche Rechte wollen – wie jung das alles noch ist
  • Overlooked” von der New York Times: Nachrufe über Frauen

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27. September 2018
von Susanne
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Lila110 “Wir brauchen keine Frauenquote, wir brauchen eine Feministinnenquote”

(v.l.n.r.) Susanne Klingner, Astrid Séville, Antje Schrupp, Isabelle Hoyer – Foto: Kinga Cichewicz

Im Juni saßen beim Kongress der Frauenstudien München drei ganz unterschiedliche Frauen zusammen, um über Frauen und Wirtschaft zu sprechen: Die Publizistin Dr. Antje Schrupp, die Politikwissenschaftlerin Dr. Astrid Séville und die Panda-Gründerin Isabelle Hoyer. Ihre Gedanken dazu, wie feministische Ideen und alternative (weibliche?) Herangehensweise Einzug in die Ökonomie finden könnten, haben wir für den Lila Podcast mitgeschnitten, um mit euch darüber diskutieren zu können.

So sagte Antje Schrupp beispielsweise: “Wir brauchen keine Frauenquote, wir brauchen eine Feministinnenquote. Wir brauchen Frauen mit einer Agenda. Mit einer feministischen Agenda. Was nicht bedeutet, dass sie nur Fraueninteressen vertreten.” Bei einem solchen Satz horchen viele von euch jetzt vielleicht auf – zu Recht. Denn Antje Schrupp fordert radikalere Ansätze zur Veränderung der Wirtschaftswelt und dass sich Feministinnen stärker mit der Finanzindustrie beschäftigen, weil dort die Ressourcen der Welt verteilt werden.

Auch Astrid Séville fordert, die Kapitalismuskritik stärker in feministische Überlegungen mit einzubeziehen. Der Neoliberalismus sei im Moment eine bequeme Allianz mit mainstreamfeministischen Positionen eingegangen. Isabelle Hoyer geht einen anderen Weg: Sie macht mit ihrer Initiative “We are Panda” Frauen fit für Führungspositionen und versucht ihnen auf dem Weg, feministische Werte mitzugeben, damit diese dann im Berufsleben die Strukturen ändern.

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20. September 2018
von Barbara
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Lila109 Über Frauen am Theater: „Ich will mein Leben nicht ausschließlich in den Dienst des Theaters stellen“

Im Juli wurde der Theatermacher Frank Castorf gefragt, warum es unter „seiner Intendanz so wenige Regisseurinnen gegeben habe. Castorf hat das mit Fußball verglichen – und zusammengefasst, er hätte selten erlebt, dass eine Frau besser sei als ein Mann.

Was schon ein gewaltiger Hammer ist.

Im Rahmen von #metoo ist in den letzten Monaten viel auch über das Machtverhältnis von Frauen und Männern am Theater diskutiet worden. Einige Initiativen sind bekannt geworden, etwa die über “Mehr Solidarität am Theater” oder das erste Treffen der Theatermacherinnen in Bonn. Frauen am Theater – Menschen am Theater – darüber hat Barbara Streidl mit Stefanie Beckmann gesprochen. Beckmann hat als Dramaturgin gearbeitet und berät heute Kunst- und Kulturschaffende.

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avatar Stefanie Beckmann

Informationen und Links:

  • Interview mit Theatermacher Ersan Mondtag (*1987) in der BZ
  • Offener Brief des Ensembles des Burgtheaters gegen früheren Intendanten Matthias Hartmann
  • Frank Castorf in der SZ über „Theater und Frauen“ (hinter einer Paywall!)
  • Öffentliche Stellungnahme von diversen Schauspieler*innen zu Frank Castorf

Zukünftige Veranstaltungen von Frauen am Theater:

  • Symposium “Wonderlands. Führungspositionen in den Performing Arts“ des Frauenkulturbüro NRW
  • Frauenstreik 2019 in NRW

Vergangene Veranstaltungen von Frauen am Theater:

  • Erstes Treffen der Theatermacherinnen: „Burning Issues“ in Bonn
  • Programm und Mitschnitte der Veranstaltungsreihe „Unlearing Patriarchat“ beim Berliner Theatertreffen 2018
  • Unlearning Patriarchat 1
  • Unlearning Patriarchat 2

Buchtipps:

  • Nina Brochmann, Ellen Stokken Dahl: Viva la Vagina! Alles über das weibliche Geschlecht. S. Fischer, 2018.
  • Dazu passt der schöne Kunstband “Vibration Highway” von Andrea Éva Györi, erschienen in der Edition Taube, 2018.

Hat es nicht mehr in die Sendung geschafft, passt aber gut zum Thema:

  • Die Studie, die Maria Furtwängler mit ihrer MaLisa-Stiftung im Juli 2017 präsentiert hat: Frauen sind deutlich unterrepräsentiert im Fernsehen und im Kino, als Expertinnen, bei Informationssendungen und vor allem jenseits der 30. Die Studie hat sie im ZDF Heute Journal präsentiert, Moderator Claus Kleber wurde für seine Haltung gegenüber Furtwängler mit dem Negativ-Preis „Saure Gurke“ ausgezeichnet
  • Ergebnisse der MaLisa-Studie
  • Beschluss der Brancheninitiative zur Einrichtung einer „Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung“. Pressemitteilung (1.6.18)
  • Artikel “Die helle Seite der Macht” von Claudine Villemot-Kienzle

Puh!

Danke für die Sounds an Freesound.org und Freemusicarchive.org.

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13. September 2018
von Katrin
14 Kommentare

Lila108 Das feministische Schmink-Tutorial

Tasnim schminkt sich gar nicht mehr, Maria hat früher am liebsten ihre Freundinnen geschminkt und Jennifer hat es sich mit queeren Youtube-Tutorials beigebracht – in dieser Sendung sprechen drei Frauen über ihren feministischen Umgang mit Make-Up.

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“Warum ich mich ohne Make-Up stärker fühle”

Tasnim Rödder ist Chefredakteurin des Transform Magazins, sie hat für Ze.tt, das Missy Magazine und Neon geschrieben und ist jetzt für ein halbes Jahr bei der Deutschen Welle unterwegs. Ausgangspunkt für unsere Sendung ist ihr Text, den sie für ze.tt geschrieben hat: „Warum ich mich ohne Make-Up stärker fühle.“ In meiner Küche haben wir uns bei einem Tässchen einmal ausführlicher darüber unterhalten, wie es zu dieser Haltung bei ihr kam.

“Beauty ist total lukrativ”

Maria Popov hat Medienwissenschaft studiert und arbeitet in der Redaktion der FUNK-Sendung „Auf Klo“, eine Webshow für Funk, das junge Angebot von den Öffentlich-Rechtlichen. Sie schminkt sich manchmal gern und manchmal nicht so gern, als Jugendliche hat sie am liebsten ihre Freundinnen geschminkt. Durch ihre Arbeit für “Auf Klo” kennt sie Youtube mit all seinen Schmink-Tutorials ganz aus der Nähe – und die Spannung zwischen einem lockeren Umgang mit dem Schminken und dem Anspruch, reflektiert damit umzugehen. Sie sagt:

“Das interessante an YouTube ist – oder auch das traurige oder einfach spannende: Beauty ist ja auch total lukrativ. Das ist der Job von vielen, vielen Frauen, weil das eben das große Ding ist”

“Ich bin ja sowieso nicht so ne Werkszustands-Person”

Vielleicht kennen einige von euch Jennifer aus dem Podcast „Soziologisches Kaffeekränzchen“ – Jennifer ist die Soziologin im Kränzchen, sie arbeitet an der Uni, promoviert und: Sie hat eine weitere, ganz eigene Geschichte mit dem Schminken. Angefangen hat sie, weil ihr irgendwann klar wurde, dass sie gar nicht wirklich weiß, wie das geht. Aber als Soziologin fiel ihr ebenso auf, dass wie viele Dinge, die vor allem weiblich konnotiert sind, das Schminken eher abgewertet wird – das hat den Reiz für sie bloß vergrößert! Die negativen Reaktionen bestärken sie nur – außerdem bezeichnet sie sich selbst als “sowieso nicht so ne Werkszustands-Person” – sie hat Piercings, gefärbte Haare und Tattoos.

Shownotes

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Unser Sponsor für diese Folge ist herCAREER – die Leitmesse für weibliche Karriereplanung