Über uns

“Der Klassiker unter den feministischen Podcasts”

Ze.tt, das junge Angebot der Zeit

Im Lila Podcast sprechen Susanne Klingner, Katrin Rönicke und Barbara Streidl über aktuelle Themen, Debatten und interessante Gedanken, die ihnen aufgefallen und hängengeblieben sind.

“DER deutsche feministische Podcast.
Intelligent und unterhaltsam.”

This Is Jane Wayne

Jeden zweiten Donnerstag nehmen wir das Weltgeschehen in die feministische Mangel und fragen uns: Was passiert da gerade? Geht das noch besser? Oder kann das weg? Denn feministische Baustellen gibt es noch viele: Egal, ob die Familienministerin ein Erziehungsgeld einführt, im Netz über Alltagssexismus diskutiert wird, eine Top-Managerin über das Leben als Top-Managerin schreibt oder die neueste Magersucht-Statistik Tränen in die Augen treibt – all das, der Alltag, das Besondere, der Wahnsinn sind unsere Themen für eine knappe Stunde vor dem Mikrofon.

“Das Medium (Podcast) scheint wie gemacht für eine
öffentliche Auseinandersetzung mit feministischen Themen.”

Der Freitag

Die Stimmen

Es sprechen Susanne Klingner, Katrin Rönicke und Barbara Streidl.

Susanne Klingner, 1978 in Berlin (Ost) geboren, Studium der Politikwissenschaft und Journalistik in Leipzig, Volontariat bei der taz. Sie lebt in München und arbeitet als Textchefin für das Wirtschaftsmagazin “Plan W”. Ihr persönliches Blog ist Haltung statt Posen. 2008 erschien “Wir Alphamädchen. Warum Feminismus das Leben schöner macht”, gemeinsam mit Barbara Streidl und Meredith Haaf. 2011 “Hab ich selbst gemacht”, ein Buch über die Do-it-Yourself-Kultur in unserer Konsumgesellschaft. Im gleichen Jahr war sie eine der “100 Frauen von morgen”. 2017 hat sie gemeinsam mit Katrin Rönicke das Podcastlabel hauseins gegründet.

 

kadda_myKatrin Rönicke, Jahrgang 1982, hat Erziehungswissenschaften und Sozialwissenschaften studiert und arbeitet als Podcastproduzentin und Buchautorin. Sie lebt mit ihren beiden Kindern in Berlin. Ihre Themen sind Internationale Politik, Emanzipation & Sex. Sie arbeitet unter anderem für den Freitag, den RBB, für Audible. 2015 erschien ihr Buch “Bitte freimachen – Eine Anleitung zur Emanzipation” bei Metrolit und im März 2017 “Sex. 100 Seiten” bei reclam.

 

Barbara Streidl, Foto (c) Stephanie Füssenich

(c) Stephanie Füssenich

Barbara Streidl, 1972 geboren, Studium der Literaturwissenschaften. Journalistin und Musikerin in München, neben anderen für den Bayerischen Rundfunk tätig, als Moderatorin, Autorin und Feature-Produzentin. 2012 erschien ihr Buch “Kann ich gleich zurückrufen – Der alltägliche Wahnsinn einer berufstätigen Mutter” (Blanvalet), 2015 “Lasst Väter Vater sein“ (Beltz). Als Bassistin wirkt sie in verschiedenen Projekten mit. Seit 2013 ist sie neben Susanne Klingner im Vorstand von Frauenstudien München e.V., der für Veranstaltungen zwischen “Frauenbewegung” und “Alphamädchen” verantwortlich zeichnet. Neben dem Lila Podcast hat sie gemeinsam mit Katrin Rönicke auch für Piqd verschiedene Podcasts gehostet und produziert, darunter die Reihe “Die neue digitale Öffentlichkeit”.

Feedback

Wer uns für unsere Sendung ein Feedback schicken möchte, kann gern eine E-Mail an podcast(ät)fraulila(punkt)de schreiben. Wir freuen uns über Anregungen und Kritik.

Spenden
Wer uns finanziell unterstützen und damit den Lila Podcast ermöglichen will, kann das über Steady, Patreon oder Paypal tun. Alle Spendenmöglichkeiten findet ihr auf lila-podcast.de/spenden.

15 Kommentare

  1. Hi! Wäre das nicht ein Thema, von dem ihr berichten könnt?
    Als zweifache Mutter, die eigentlich noch ein Kind möchte, ist das eine schlimme Perspektive:
    http://kritischeperspektive.com/kp/2015-22-die-rationalisierung-der-geburt/
    Vor allem: Wie bekommen unsere Kinder mal Kinder? Auf jeden Fall ein Thema, das mehr Öffentlichkeit braucht. Liebe Grüße wünscht ein großer Fan eures Podcasts.

  2. Hallo,

    ich freue mich riesig, dass es euch gibt und bin wahnsinnig gespannt auf jede neue Folge. Und ich erwische mich, wie ich mich immer wieder beim ZEIT(ungs)lesen frage, was ihr zu den Themen wohl sagen würdet, daher hier noch zwei Leseanregungen:

    Nienhaus, L. & Rudzio, K. (2017, 16). Irgendwas mit Familie. ZEIT.
    http://www.zeit.de/2017/16/wahlkampf-familien-kita-familiengeld

    Lachner, T. (2017, 18). Dabei hast du so ein schönes Gesicht. ZEIT.
    http://www.zeit.de/2017/18/selbstbewusstsein-frau-koerper-koerpergefuehl

    Viele Grüße und weiter so,
    Polly

  3. Liebe Lilas,
    Ich (Querflötenlehrerin) beantworte in meinem UnmusikalischBlog Fragen zur Musik und wurde von einer Kollegin gefragt, warum eigentlich nur Mädchen Querflöte lernen. Für meinen Antwort-Artikel suche ich jetzt Studien / Artikel / Bücher, die sich mit dem Thema “Mädcheninstrumente” / “Mädchensportarten” / “Einfluss von Gender Mainstream auf Wahl der Freizeitaktivität” o.ä. beschäftigen; könnt Ihr mir evtl. helfen?
    Dankeschön! Und Riesen Kompliment für Eure Arbeit!!!
    Besten Gruß,
    Magdalena

  4. Hallo,

    Seit einiger Zeit höre ich euren Podcast, und eure Themen und Gedanken inspirieren mich sehr. Für mich ist damit ein richtiger „Stein ins Rollen gekommen“.
    Habe ich mich doch in meiner Diplomarbeit noch mit dem Thema der männlichen Geschlechtsidentifikation befasst, so erkenne ich jetzt – 10 Jahre später – dass wir Frauen bei weitem nicht so emanzipiert sind, wie wir oft glauben und wie die Gesellschaft es hochhält.

    Ich bin vor einigen Tagen auf ein Buch gestoßen, das ganz neu herausgekommen ist: “Das beherrschte Geschlecht“ von Sandra Konrad. Bin noch mittendrin, aber eure Meinung dazu würde mich brennend interessieren! Ich könnte mir vorstellen, dass ihr dem eine Menge abgewinnen könnt. Also wenn ihr Lust habt, schaut es euch doch einmal an.

    Ich freue mich auf weitere Folgen von euch und bin immer wieder gespannt…
    toller Podcast!! Vielen Dank dafür.

    Liebe Grüße aus dem Norden,
    Hanna

  5. Kurzer Hinweis, falls ihr es nicht schon anderswo gesehen habt: Merriam Webster hat “feminism” zum Wort des Jahres 2017 gekürt! https://www.merriam-webster.com/words-at-play/word-of-the-year-2017-feminism

    Und auch wenn das Wort oft aus unschönen Gründen Aufmerksamkeit bekam, ist das ja eine gute Nachricht. Glückwunsch (stellvertretend) an euch!

  6. Liebe Barbara, liebe Katrin, liebe Susanne!
    Der Dauerauftrag ist eingerichtet – Euch vielen Dank für Eure Arbeit und die immer wieder mit Lust, Laune und Aufmerksamkeit zu hörenden Sendungen. Für so ein gutes Angebot sollte wirklich jede*r Hörer*in bereit sein, einen Obulus beizutragen. Also, Leute – wie wäre es: Zwei Kaffee weniger im Monat und dafür einen Spende an Frau Lila?
    ABER – eine Kritikpunkt habe ich dann doch: Muss es ausgerechnet eine Buchwunschliste bei Amazon sein? Inzwischen bieten auch viele Buchhandlungen vor Ort online-Bestellungen an. Vielleicht könntet Ihr Euch dort eine Wunschliste einrichten? Oder Ihr wählt eine fairere Alternative – einen Artikel mit Vorschlägen habe ich bei utopia gefunden: https://utopia.de/ratgeber/buchhandlung-online-fair/. Ich fände es gut, wenn Ihr Euch hier zu einem Wechsel entscheiden könnten.

    Und jetzt noch: Frohe Weihnachten und einen fröhlichen Start in ein erfüllendes Jahr 2018 allen Lila Podcast-Macherinnen und -Hörer*innen!

    • ich habe vor einem Jahr oder so schon einmal nach einer Alternative zur Amazon-Wunschliste gesucht gehabt und war leider nicht wirklich fündig geworden. Der Trick ist ja, dass man uns was senden kann, OHNE unsere Adresse zu kennen. Auch nach einem Blick auf die Fairen Online-Alternativen muss ich leider sagen: Es gibt dort diese Möglichkeit nicht.
      Wir sind sehr offen für Hinweise, wenn es doch endlich möglich sein sollte! Der Wechsel wäre zumindest von meiner Seite längst passiert, glaub mir.
      Danke für deine Unterstützung!
      Ganz liebe Grüße und Frohes Fest!
      Katrin

  7. Hallo ihr drei!

    Ich hätte einen Linktipp für euch. 🙂 Im Podcast “Schacht & Wasabi” wurde über Frauen im Deutschrap diskutiert. Ergänzend gibt es noch ein Radiofeature auf Puls über dieses Thema. Sehr interessant. 🙂

    Podcast: https://www.youtube.com/watch?v=L2D4QVYnAUo

    Radiofeature: https://www.br.de/puls/musik/aktuell/frauen-im-deutschrap-hiphop-feminismus-100.html

  8. Liebe lila Frauen,
    Ich möchte mich herzlich bei Ihnen bedanken. Als Vollzeit Mama mangelt es mir leider manchmal am geistigen Input und diese Podcasts sind Balsam für Geist und Seele. Zusätzlich zu sehen wie lieb ihr auf Kommentare und Anregungen eingeht, hat mir sehr viel Freude bereitet!
    Weiter so!
    Mit viel Respekt und Anerkennung
    Mona

  9. Liebes Autorinnenteam,

    darf ich hier auch mal ein Buch empfehlen, auf das ich kürzlich eher zufällig gestoßen bin und ich gerade mit Begeisterung lese?
    Beziehungsweise Revolution. Von Bini Adamczak. Ist stellenweise zäh zu lesen, was mich aber nicht davon abhält, Sätze einfach immer und immer wieder zu lesen. Es lohnt sich!

    Seit drei Monaten höre ich euren Podcast und bin sehr begeistert über die inspirierenden Gedanken und Vertiefungstipps. Macht weiter so!

  10. Liebe Autorinnen,

    ich arbeite in einer Bank und kürzlich wurde mir völlig genüsslich von einem Kollegen erklärt, dass man bei einer fachlichen Fragestellung, wie das Feld “Entscheidungsträger”, das bei einem Gemeinschaftskonto einer Frau und eines Mannes nur mit einer Kundennummer befüllt werden könne, stets die Kundenummer des Mannes gewählt werde. Die Begründung für diese Entscheidung war, dass es ja ohnehin meist die Männer seien, die entscheiden würden.

    Mir begegnen solche Bemerkungen immer wieder und ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich, wenn ich darauf einsteige, sofort mit der “Feministenkeule” niedergeknüppelt werde.

    Die männlichen Kollegen in einer ruhigen Minute daraufhin angesprochen reagieren immer, auch mein Vorgesetzter, stets damit, dass es ja alles nur Spaß sei. Dass ich darüber nicht lachen kann, läge daran dass ich zu “verbissen feministisch” unterwegs sei. So werde ich auch teilweise vor fremden Kollegen als “unsere Feministin” vorgestellt, was keineswegs schmeichelhaft sein soll.

    An manchen Tagen deprimiert mich das zu Tode. Und als der Frust vor kurzem groß war, habe ich einen Tag lang eben jene Kollegen stets mit “Kollegin” angesprochen. Als diese dann meinten es wäre jetzt langsam genug, verwies ich darauf, dass sie durchaus mitgemeint seien und doch nicht so “verbissen maskulinistisch” unterwegs sein sollen.

    Danke, dass es Euch gibt und ihr immer dran bleibt, berichtet und recherchiert. Da komme ich mir nicht ganz so alleine vor!

    Eure
    Anni

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