Lila 074: Der Dieter Bohlen des Feminismus

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Aufgepasst! Diesmal spricht Barbara mit Nils Pickert, dem kürzlich kritisch zum “Dieter Bohlen des Feminismus” gekürten Journalisten, Aktivisten und äh, ersten Mann im Lila Podcast.

Im Gespräch geht es um die Frage, ob ein Feminist den Vatertag feiern kann und warum die Frage, ob 11-jährige wissen sollen, was Transgender ist, ziemlich verquer ist. Nils erzählt aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz als Vater vierer Kinder, und zuletzt haben wir noch drei Buchempfehlungen.

 

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Intro: CC-BY-NC-ND ProleteR “April Showers” http://proleter.bandcamp.com/

Links und Hintergründe:

 

9 Kommentare

  1. Tolle Folge! Nils kannte ich bisher nur von Pinkstinks und finde seine Texte dort immer sehr gut.

    Übrigens, in der DDR hieß der Vatertag einfach “Männertag”. Die Traditionen waren aber ähnlich, wobei statt des Bollerwagens meist das Fahrrad zum Einsatz kam, an welchem der Bierflaschenhalter und Birkenzweige befestigt wurde. Mir sind Mutter- und Vatertag erst nach der Wende ein Begriff geworden.

    • … das hatte mir Maria Wersig, die auch in der ehemaligen DDR aufgewachsen ist, mit dem Muttertag so bestätigt. Sie hatte mehr den Internationalen Frauentag als “Feiertag” im Kopf …

      • Hallo,

        wenn meine dunkle Erinnerung mich nicht trügt, dann war das in der DDR wie folgt:
        08.03. Internationaler Frauentag mit viel politischer Begleitung, Artikel in der Presse etc, aber kein arbeitsfreier Tag

        Himmelfahrt: war Männertag, aber nicht offiziell. Keine Reden von SED-Leuten, keine Presseartikel, kein arbeitsfreier Tag. Die Männer haben in einer Art zivilen Ungehorsam trotzdem frei genommen/Urlaub gemacht und die Sauftouren absolviert.

        Muttertag? Vatertag? Unbekannt…

        Im Vergleich zu damals bzw. zu Zeit kurz nach der Wende (als der Vatertag ein Feiertag wurde), haben die Sauftouren heutzutage massiv abgenommen/nachgelassen. Frage mich aber auch, was daran so spannend ist, vollgedröhnt zwischen Glasscherben und Erbrochenem an der Tankstelle rumzuliegen…

        Gruß
        Christoph

  2. BTW: in Thüringen heißt der “Vatertag” Männertag. Und so wird er auch gefeiert. 😀

    Gruß
    Fabian

  3. Als gebürtiger Ossi bin ich an der Begrifflichkeit “Männertag” damals auch nicht vorbeigekommen. Aber ich hab jetzt schon an sehr verschiedenen Stellen in Deutschland gelebt, und dieses Herrentagsgesaufe greift wirklich um sich. Also statt wie in der Schweiz beispielsweise einen kleinen, feinen Tag zu Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Vater-Kind-Projekten zu machen.
    Ach, Schweiz!

    LG
    Nils

  4. Oh Barbara aus München, die Folge war super! Ich hab mich mit der Ankündigung schon gefragt, was wohl kommen würde, aber dass gleich so eine Knallersendung kommt, hätte ich nicht erwartet 🙂

    Nils kannte ich bisher nur von eurem Podcast und von Pinkstinks, aber in mal live zu hören war nochmal eine ganz andere Erfahrung. Live und in Farbe noch sympathischer als bisher gedacht. Ein schönes Vorbild für andere Väter, wie beherzt, (rollen)vorbildlich und engagiert man mit dem Thema Erziehung umgehen kann. DA möchte ich mir auch mal ne Scheibe davon abschneiden dürfen, wenn ich selbst Kinder habe 🙂

    Hoffentlich kommt Nils bald wieder in den Podcast.

  5. Der Link zu Katrins Buch ist leider falsch, da ist ein anderes Buch verlinkt.

    Ansonsten: Macht weiter so, ich höre alle eure Episoden sehr gerne und erwarte die nächste immer mit Vorfreude!

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