Lila155 Feministische Klassiker entdecken mit Laura Freisberg

Lila155 Feministische Klassiker entdecken mit Laura Freisberg

„Feministische Klassiker wiederentdecken“ – das ist die Idee hinter dem „Leseclub“ von Frauenstudien München. Die Frau vor dem Leseclub ist die Journalistin und Literaturexpertin Laura Freisberg.

Mit ihr spricht Barbara Streidl (selbst im Vorstand von Frauenstudien), es geht um das Bedürfnis von Frauen, in einem geschützten Raum zu sprechen – und dann natürlich auch um die Bücher, die seit 2014 im Leseclub gelesen, diskutiert, wieder gelesen und noch mal diskutiert wurden.

Darunter Simone de Beauvoirs „Das andere Geschlecht“ und Margaret Atwoods „Der Report der Magd“, aber auch der Science-Fiction-Roman „Die linke Hand der Dunkelheit“ von Ursula K. Le Guin oder Verena Stefans „Häutungen“ mit einem kleinen Exkurs über Büstenhalter. Und damit es nicht nur literarisch, sondern auch spannend wird, kommt dieser Podcast mit Quiz-Elementen daher: Es gibt ein kindliches Dingsda!-Beschreiben der Bücher und ein „Erkenne ein Buch am ersten Satz!“ – wird Laura alle Bücher zuordnen können?

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Links und Hintergründe:

  • Der allererste Leseclub 2014 über Erica Jongs „Angst vorm Fliegen“
  • Julia Fritzsche geht auch gerne zum Leseclub und war hier im Lila Podcast
  • Der Zündfunk im Bayerischen Rundfunk, für den Laura Freisberg neben Barbara Streidl und Julia Fritzsche auch arbeitet
  • Die Bücher, über die wir im Detail gesprochen haben, gibt es hier beim Leseclub, nämlich den Nachbericht zu Verena Stefans „Häutungen“
  • Nachbericht über die Einführung in Hannah Arendts politisches Denken   – und zu der dazugehörigen Veranstaltung mit Antje Schrupp
  • Nachbericht zu „Kassandra“ von Christa Wolf
  • Nachbericht zu Margaret Atwoods „Der Report der Magd“
  • Nachbericht zu „Wie weibliche Freiheit entsteht“
  • Nachbericht zu Simone de Beauvoirs „Das andere Geschlecht“ mit Referentin Antje Schrupp
  • Nachbericht zu „Die linke Hand der Dunkelheit“ von Ursula K. Le Guin
  • Wer selbst mal einen Leseclub besuchen möchte, abonniert den Frauenstudien-Newsletter (der maximal einmal pro Monat kommt) in Sache welches Buch wird wann besprochen
  • Lektüreempfehlung von Laura Freisberg: Miroloi von Karen Köhler

 

Sprecher: Henry Singleton

 

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3 Gedanken zu „Lila155 Feministische Klassiker entdecken mit Laura Freisberg

  1. Etwa bei 17’40” schreibt Barbara Streidl zunächst Hannah Arend den Titel “Verbrechen und Strafe” zu, Laura Freisberg korrigiert, dass dieses Werk Michel Foucault geschrieben habe, was Barbara Streidl sofort bestätigt.
    Das berühmte Werk von Foulcault heißt aber “Überwachen und Strafe”. “Verbrechen und Strafe” ist dagegen eine Übersetzung des Titels eines Romans von Fjodor Dostojewski. Lange Zeit war “Schuld und Sühne” die bekanntere Übersetzung, Durch die viel gelobte Neuübersetzung von Swetlana Geier aus dem Jahr 1994 gilt “Verbrechen und Strafe” vielen als die modernere Version des Titels. Allerdings hatte bereits 1921 Alexander Elisasberg diesen Titel für seine Übersetzung gewählt.

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