Lila064 Abschied von der Featurette

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Die Featruette wäre im Jahr 2017 fünf Jahre alt geworden. Sie beherbergt inzwischen 92 Blogs und über 10.000 Artikel. Dennoch wollen wir uns von ihr verabschieden, denn wir finden: Mission Accomplished – und außerdem fehlt uns mehr und mehr die Zeit…

Wir blicken auf die Erfolge der Featurette-Bloggerinnen, auf die schöne Zeit mit ihnen und auf die Ziele, die es in der Zukunft noch zu erreichen gilt. Und wir danken allen, die uns mit der Featurette geholfen haben: Allen Bloggerinnen und Urs & Anja, die uns die Seite so hübsch programmiert haben.

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Intro: CC-BY-NC-ND ProleteR “April Showers” http://proleter.bandcamp.com/

Featurette.de

14 Kommentare

  1. Ist das denn nicht ein Aggregator, der im wesentlichen automatisch funktioniert und immer die neuesten Posts aus den vernetzten Blogs meldet?

    Warum das also stoppen? Ist doch schade!!!!!!!!!!!!

    • hi Leonie,
      es lief jetzt quasi schon ein jahr lang einfach so. Ein Jahr lang kann man das so machen. Aber es ändern sich Feeds und neue Bloggerinnen erscheinen am Bloggerinnen-Himmel und beides ist dann gemein: Die alten Bloggerinnen fallen raus, wegen neuer Feeds und die neuen kommen gar nicht erst rein. Kurz: Es ist etwas, dem vieles fehlt, was uns Herzem liegt. Es ist also ein Produkt, für das wir so nicht mehr stehen wollen. Wenn wir etwas in diese Welt setzen, wollen wir es mit Liebe pflegen, so dass es immer gut ist und auch unseren eigenen Ansprüchen genügt. So vor sich hinlaufen lassen ist deswegen keine Option (mehr). das habe ich jetzt lange genug gemacht.
      Liebe Grüße
      Kadda

  2. Mission accomplished? Für jemanden wie mich, der ziemlich weit außerhalb steht, kann ich nur sagen: für mich war und ist sowas wie die featurette hilfreich. Dafür ein herzliches Dankeschön.

    Okay, wenn ihr keine Zeit habt, habt ihr keine Zeit. Lasse ich gelten 🙂

  3. Hey, vielen Dank für die unerwartete Erwähnung meines Blogposts!

    Schade, der Abschied der featurette. Aber mit Abschieden gibt es ja auch immer Neuanfänge. Danke für all die Arbeit und das Vernetzen. Es war eine große Freude, dabeizusein. 🙂

  4. Hallo,

    von der featurette habe ich erst durch den Podcast erfahren, also wahrscheinlich zu spät.
    Aber ich war überrascht, das Wirtschaftswissenschaften aus Eurer Sicht keine (feministische?) Relevanz haben. Auf die Gefahr hin, hier der “Mensplainer” zu sein, zwei Aspekte hierzu:

    1. Die Mehrzahl der Studierenden/Absolventen der Wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge ist weiblich. In “meiner” Hochschule war und ist der Anteil bei etwa 75%, wird aber je nach Vertiefungsthema bundesweit schwanken. Die Absolventen dieser Studiengänge stellen die Mehrheit der Beschäftigten in den angeblich “weichen” Unternehmensbereichen: Marketing, Personal, Buchhaltung/Steuern. Ich kenne einen großen deutschen Wohnungskonzern mit 3000+ Beschäftigten, die komplette Personalabteilung bis zum Vorstand ist da weiblich. Die Themen gerechte Bezahlung/Arbeitszeitmodelle etc. sind da durch keinen Mann “gestört”….
    Ich habe in meinem kurzen Berufsleben (21 Jahre) auch erst einen männlichen Marketingleiter kennengelernt (Baustoffhandel…). Und dann blicke ich auf solche Blogbeiträge: https://pinkstinks.de/geschlechtersuessigkeiten/ (finde bei Bedarf sicherlich noch weitere bei emma.de)

    2. Anderseits vermisse ich in der schulischen Allgemeinbildung meiner Töchter eine Vielzahl von wirtschaftswissenschaftlichen Themen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
    – Wie funktionieren unsere sozialen Sicherungssysteme? Wo sind Chancen/Risiken für das Gesamtsystem bzw. die einzelne Person? Wie lösen das andere Gesellschaften/Länder? Welche Geschichte steckt hinter diesen Systemen?
    – Wie entstehen Brutto/Netto? Auf der Gehaltsabrechnung und auf dem Bon vom REWE-Markt?
    – Was kostet es, bevor ein fertiges (genähtes?) Stück auf dem Tisch steht? Welche Kostenarten entstehen? Wieviele von dem (genähten?) Stück muss ich verkaufen, damit Mitarbeiter/Werkzeuge/Material/Steuern/etc. bezahlt sind und ich hinterher eine Familie ernähren kann?
    – Was ist ein Markt? Was ist eine Zielgruppe? Wie entstehen Kaufentscheidungen? Was ist ein Bruttosozialprodukt? Was ist eine Schattenwirtschaft?
    -Was ist eigentlich Geld? Was ist ein Geldkreislauf? Wie entstehen Währungsschwankungen bzw. Währungskrisen?

    Die Liste der offenen Fragen ließe sich sicherlich noch fortsetzen… wir entlassen jährlich Tausende Hoch/Schulabsolventen in ein System, das sie vollständig umgibt und von dem sie doch eher wenig wissen. Wie sollen sie es mitgestalten/für sich nutzen/verändern?

    Gruß
    Christoph

    • Lieber Christoph,

      ich glaube, da hast du uns falsch verstanden. Denn ganz im Gegenteil: Wir sind davon überzeugt, dass Wirtschaft eine riesige feministische Komponente hat und dass sich Feministinnen dringend mit Wirtschaft beschäftigen müssen. Ich selbst bin Wirtschaftsjournalistin und dieser Schwerpunkt hat sich bei mir nicht umsonst herauskristallisiert, sondern ich habe immer stärker gemerkt: In den meisten Fragen um Emanzipation geht’s ums Geld.

      Alle Punkte, die du ansprichst, müssen dringend mit feministischen Augen betrachtet und diskutiert werden, genau deswegen sind wir immer auf der Suche nach Wirtschaftsblogs von Frauen. Viele Grüße! Susanne

  5. folgende Dinge sind mir noch zur schulischen Allgemeinbildung eingefallen:
    – was ist die Idee hinter dem “Bedingungslosen Grundeinkommen”?
    – welche wichtigen Steuerarten gibt es in D? Wer erhebt diese und auf welcher Berechnungsgrundlage?

    Danke
    Christoph

  6. Hallo,

    Ich hatte noch keine Zeit den zugehörigen Podcast zu hören. Daher eine vielleicht redundante Fragen: ich komme auf die Seite der Feauturette nicht mehr drauf. Habt ihr die Seite offline genommen? Ich wäre so gerne nochmal durch die Liste der Bloggerinnen durchgegangen um zu schauen, wen ich jetzt alles individuell abonnieren muss/möchte. Gibt’s dafür noch ne Möglichkeit?

    So oder so: tausend Dank für die Arbeit und die vielen Bloggerinnen, die ihr mir damit näher gebracht habt.

    • um das Problem kümmern wir uns. danke für den Hinweis – nein, es war keine Absicht

      • hallo frau lilas …

        und daaaaanke erst mal überhaupt für das enstehen lassen und pflegen der feauturette!!! nu ist sie weg und ich vermisse sie schmerzlich!

        wuerde auch so gerne noch ein letztes mal durch die bloggerinnenliste wandern und meine lieblinge ins trockenen holen. besteht noch eine chance?

        wuensche einen bunten jahresanfang in die runde!

        hannes

  7. Zu einer Sache muss ich heute mal meinen Senf abgeben. 🙂
    Dass sich Frauen zu gewissen Themen ungern öffentlich äußern, finde ich wahnsinnig traurig, kann das aber leider so bestätigen (zumindest was mich und mein Umfeld angeht).
    Ihr habt die Gamer-Szene ja kurz angerissen und da ich mich selbst dazu zähle, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es grade als Frau wenig Spaß macht, in gewissen Foren zu diskutieren und/oder sich lobend bzw. kritisch mit einem Spiel auseinander zu setzen.
    Man überlegt echt dreimal, ob man seine Meinung nun postet oder lieber nicht.
    Beleidigungen, Sexismus, Drohungen usw. sind da schon fast Normalität und man rechnet damit.
    Im “günstigsten” Fall wird man einfach nur nicht ernst genommen, weil man als Frau ja eh keine Ahnung haben kann.
    Auf Conventions habe ich mich mal mit anderen Gamerinnen unterhalten und die waren sich eigentlich alle einig, dass sie lieber für sich privat zocken und sich diesen Stress ersparen möchten.
    Dabei ist Gaming in meinen Augen gar nicht mal so’n Männerding (die wirken, grade im Netz, nur einfach “lauter”) und ich würde fast behaupten, dass genauso viele Frauen wie Männer regelmäßig zocken – oder eben nicht, denn komischerweise war ich häufig mit Männern zusammen, die damit so gar nichts anfangen konnten.
    Jedenfalls glaube ich, dass sich das eben leider auch (wie von euch beschrieben) auf andere Themen, wie z.B. Wirtschaft, übertragen lässt.
    Wirklich Schade.

  8. Vielen Dank für den kurzen Anriss zu Wirtschafts-Bloggerinnen. Sehr interessantes Thema, ich werde mir eure Blog-Empfehlungen auf jeden Fall man näher Anschauen.

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