Lila097 Engagiert euch!

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“Wir machen das” – wer ist “wir”? Für diese Sendung hat Susanne Klingner mit drei Frauen gesprochen, die sich engagieren: Laura Laugwitz von den Rails Girls Berlin, Katja Huber von “Meet Your Neighbours” und Judith Greif von den Grünen in München.

Angespornt von euren Mails, in denen ihr schreibt, dass ihr euch gerne engagieren möchtet in feministischen Organisationen oder in den – für euch – richtigen Parteien, könnt ihr hier drei Möglichkeiten kennenlernen.

Von links nach rechts: Laura Laugwitz von den Rails Girls Berlin, KatjaHuber von “Meet Your Neighbours” und Judith Greif von den Grünen in München. Fotos: privat

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Die 99. Sendung nehmen wir live auf – in Berlin in der C-Base! Mit tollen Gästen und Musik von DJ Swinka. Infos hier

In der 100. Sendung dürft ihr uns alles fragen: “Ask me anything” ist das Motto. Schickt uns eure Fragen – zu Themen, Problemen, Ärgernissen, über Mikrofone, Kaffeesorten, Büchern, Filmen usw. bis zum 10.5.2018 (danach machen wir uns ans Beantworten). Wir freuen uns auf eure Fragen!

Ein Kommentar

  1. Hallo zusammen,

    Diese Folge hat mich nachdenklich gemacht. Ich hab ein paar Tage gebraucht um meine Gedanken zu ordnen und Worte dafür zu finden. Da ich nicht weiß ob ich damit alleine bin, oder es noch anderen so geht, hier mal mein Weg zum Engagement.

    Was mich lange davon abgehalten hat mich feministisch zu engagieren war, dass ich oft das Gefühl hatte und teilweise bis heute habe, Feminismus sei/ist etwas sehr akademisches. Ich selbst habe nie studiert geschweige denn Abitur gemacht. Bei vielen Diskussionen fehlt mir tatsächlich literarischer Hintergrund und ich fühle mich abgehängt, da ich Referenzen nicht verstehe oder mir Zitate nicht geläufig sind. Doof bin ich denke nicht, habe zwei Berufe erlernt und verdiene seit 20 Jahren meine eigenes Geld.

    Nach meinem Umzug in eine Großstadt wollte ich wirklich was machen und habe erst recherchiert was es so an Veranstaltungen in meiner Umgebung gibt. War dann aber immer eher abgeneigt hinzugehen, da sich vieles dann doch sehr esoterische oder theoretisch anhörte. Ich bin da eher der praktische Typ. In meiner Jugend war, zumindest für mich gefühlt, das Thema Frauenhäuser immer präsent. Ich geschaut wer hier Träger ist und wer sich um die Frauen dort kümmert. So bin ich auf den ansässigen Frauenverein gestoßen, den ich seitdem unterstütze. Mir ging es darum etwas unmittelbares zu machen, dass denen hilft, die in ihrem Leben nicht so viel Glück hatten wie ich. Diskussionen gehe ich immer noch aus dem Weg, das können andere besser.

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