„Die letzten Männer” – Antifeminismus (1/2) – mit Tobias Ginsburg

Laura Lucas im Interview mit dem Autor von „Die letzten Männer des Westens“

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Laura Lucas bekommt in dieser Folge Besuch von Tobias Ginsburg. Tobias ist Autor und Regisseur und hat das Buch „Die letzten Männer des Westens” geschrieben. Untertitel: „Antifeministen, Männerbünde und die Krieger des Patriarchats.” Dafür hat er mehr als ein Jahr lang undercover bei Männerrechtlern, Incels, „Pick-up-Artists” und Co recherchiert.

Und der Titel führt auch schon mitten hinein ins Thema: Die letzten „echten” Männer fürchten um ihren Fortbestand. Schuld daran ist der Feminismus, in der Lesart der Maskus die Wurzel allen progressiven Übels.
Dabei schadet das Patriarchat uns allen. Bekanntermaßen auch Männern. Bloß wissen wiederum manche besonders privilegierten Männer das für sich zu nutzen.

Tobias und Laura sprechen in dieser Episode unter anderem über „politischen Männlichkeitswahn”, gewissermaßen die andere Seite der Frauenhass-Medaille. Sie ergründen außerdem die Narrative, die über alle Milieus hinweg Antifeminismus und Rechtsextremismus miteinander verbinden. Dabei wird deutlich, wie gesellschaftsfähig maskulistische, homophobe, frauenfeindliche oder antisemitische Verschwörungserzählungen sind. „Es brodelt unter der Oberfläche” sagt Tobias.
Wie wird aus Kränkung Frauenhass? Und wie (schnell) wird aus Hass radikaler Extremismus? Wer sind die Akteure im Hintergrund? Und wieso ist das eigentlich alles immer wieder dasselbe?

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