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Schlagwort: Diskriminierung

Lila160 Schwangerwerdenkönnen – Utopien von Antje Schrupp

Lila160 Schwangerwerdenkönnen – Utopien von Antje Schrupp

Mein Bauch gehört mir!?! In dieser Episode spricht Barbara Streidl mit Antje Schrupp zum Thema „Schwangerwerdenkönnen“ – die Frankfurter Politologin, Online-Aktive und Autorin hat darüber Anfang August ein gleichnamiges Buch veröffentlicht.

Schwangerschaft, sagt Antje Schrupp, ist sozusagen der „Elefant im Raum“, um den alle, Gesellschaftspolitik, Feminismus, Queer- und Genderstudies eingeschlossen, herumgehen. Denn egal wie viele Geschlechter wir haben, ob wir unsere Sprache mit * erweitern und bei Bewerbungen ein „d“ einführen neben „m“ und „w“, da gibt es immer einen entscheidenden Unterschied: Zwischen denen, die schwanger werden können – und den anderen. Wie können wir in Zukunft von „Menschen“ sprechen, die schwanger werden können – und nicht immer nur von „Frauen“? Und wie kann Schwangerschaft mit Freiheit einhergehen?

Zum Schluss gibt es noch eine Verlosung des Buches „Aus dem Tagebuch einer Abtreibungsärztin“ von Kristina Hänel anlässlich der Lesung am 2. November 2019 in München.

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Diese Episode wird präsentiert von „Frauen in Bewegung“: Ab dem 16. Oktober startet die Bayerische Landeszentrale für politische Bildung Bayern die Themenwoche „Frauen in Bewegung“ zu 100 Jahren Frauenwahlrecht. Es gibt Workshops, Diskussionsrunden, Salons und Vorträge. Das ganze Programm findet ihr auf der Webseite der Landeszentrale: www.blz.bayern.de

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Lila142 Antisemitismus im Feminismus (Wdh.)

Lila142 Antisemitismus im Feminismus (Wdh.)

Das Frauen*streik-Bündnis hatte im Vorfeld des 8. März 2019 mit dem Vorwurf des Antisemitismus zu kämpfen, Anlass war der Auftritt der anti-zionistischen US-Autorin Selma James. Sie unterstützt die Boykott-Kampagne BDS – und sie ist nicht die einzige…

Seit Judith Butler im Jahr 2012 den Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main entgegen genommen hat, ist das Thema Antisemitismus innerhalb des Feminismus auf dem Tisch. Denn auch Butler hatte sich für die BDS-Kampagne ausgesprochen.

Vier Jahre später, als 2016 mit #ausnahmlos ein Bündnis gegen Sexismus und Rassismus gebildet wurde, standen neuerlich feministische Vertreterinnen in der Kritik: Linda Sarsour, Laurie Penny und Angela Davis seien kritisch zu sehen, meinte etwa die Amadeu-Antonio-Stiftung, und es sei schade, dass der Antisemitismus im Aufruf keine Rolle spiele.

In dieser Sendung, einer Wiederholung der Originalsendung von 2017, geht es daher um die Fragen: Was ist BDS? Ist der Boykott von Produkten oder Künstler_innen aus Israel antisemitisch? Ist Linda Sarsour auf der sicheren Seite, wenn sie sich Anti-Zionistin nennt? Wie kann man zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus unterscheiden? Und wie sollen feministische Bündnisse in Zukunft mit dem Problem umgehen?

Unsere Gesprächspartnerinnen:

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Musikbett: @koloto, Fox Tales (CC BY-NC-SA 3.0) Koloto auf FacebooK

 

Links und Hintergründe

  • Youtube: Antisemitismus erklärt: Interview mit Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schwarz-Friesel

 

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Lila112 Feministische Außenpolitik: Schluss mit den weltweiten Männerclubs!

Lila112 Feministische Außenpolitik: Schluss mit den weltweiten Männerclubs!

Die Gründerin des Centre for Feminist Foreign Policy, Kristina Lunz, ist zu Gast im Lila Podcast und erzählt, wie in der Außenpolitik nach jahrzehntelangem Männer-Überschuss so langsam Frauen- und Gender-Perspektiven Einzug halten. Und das ist längst überfällig.

Sie hat eine Mission: Außenpolitik muss diverser werden! Frauenstimmen, LGBTI – alle, die bislang kaum Berücksichtigung finden, sollten repräsentiert, unterstützt und an den Verhandlungstisch gesetzt werden – wenn es nach Kristina Lunz geht. Sie hat Menschenrechte und Psychologie in Oxford, London und Stanford studiert, bei den Vereinten Nationen gearbeitet, sie war Myanmar und hat in London zusammen mit Marissa Conway das Centre for Feminist Foreign Policy gegründet. Das gibt es jetzt auch in Berlin und das ist angetreten, die alten weltweiten Machtstrukturen, die bislang vor allem von weißen Männern dominiert werden, aufzubrechen.

“Wenn man die Ideen von anderen Menschen denunziert und sagt: Das hat keine Relevanz – dann verfestigt man nur die Ideen derjenigen, die schon in Machtpositionen sind.”

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Bonus: Drei Fragen an Monika Schwarz-Friesel

Bonus: Drei Fragen an Monika Schwarz-Friesel

In dieser Bonus-Sendung zu “Antisemitismus im Feminismus” veröffentlichen wir die Antworten auf die Fragen: Wie zeigt sich moderner Antisemitmus, wie unterscheidet man ihn von Israel-Kritik und was raten Sie unsicheren Menschen? – in ungekürzter Form.

“Wir können sehr genau unterscheiden: Wann ist ein Text legitime Kritik und wann werden Stereotype benutzt, finden Dämonisierungen statt…”. In dieser Bonus-Sendung geht es um den unikalen Fokus auf Israel (Kriterium Nr.1), um Hyperbeln (Kriterium Nr. 2) und um Fktionen (Kriterium Nr. 3) und darum den Mut zu haben, diese Dinge anzusprechen.

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Intro: CC-BY-NC-ND ProleteR “April Showers” http://proleter.bandcamp.com/

 

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Lila077 Antisemitismus im Feminismus

Lila077 Antisemitismus im Feminismus

Seit Judith Butler im Jahr 2012 den Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main entgegen genommen hat, ist das Thema Antisemitismus innerhalb des Feminismus auf dem Tisch. Butler unterstützt die Boykott-Kampagne BDS – und sie ist nicht die einzige…

Vier Jahre später, als 2016 mit #ausnahmlos ein Bündnis gegen Sexismus und Rassismus gebildet wurde, standen neuerlich feministische Vertreterinnen in der Kritik: Linda Sarsour, Laurie Penny und Angela Davis seien kritisch zu sehen, meinte etwa die Amadeu-Antonio-Stiftung, und es sei schade, dass der Antisemitismus im Aufruf keine Rolle spiele.

In dieser Sendung geht es daher um die Fragen: Was ist BDS? Ist der Boykott von Produkten oder Künstler_innen aus Israel antisemitisch? Ist Linda Sarsour auf der sicheren Seite, wenn sie sich Anti-Zionistin nennt? Wie kann man zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus unterscheiden? Und wie sollen feministische Bündnisse in Zukunft mit dem Problem umgehen?

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Intro: CC-BY-NC-ND ProleteR “April Showers” http://proleter.bandcamp.com/

Musikbett: @koloto, Fox Tales (CC BY-NC-SA 3.0) Koloto auf FacebooK

 

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Lila040 “Irgendwann schicken alle nur noch Katzenbilder”

Lila040 “Irgendwann schicken alle nur noch Katzenbilder”

Susanne und Katrin packen in dieser Sendung ein heißes Eisen an: Den Diskurs über “Opfer”. Dabei geht es um Opfer als Schimpfwort, Postfeminismus, Selbst- und Fremdviktimisierung, Debatten im Netz, Opfersein als Identität und vieles mehr.

Kein leichtes Thema: Wie spricht man über “Opfer”, ohne dabei jemandem auf die Füße zu treten? Vermutlich geht das gar nicht, aber manchmal ist es einfach wichtig, überhaupt zu sprechen, überhaupt miteinander in einer Diskussion zu bleiben und einander auch die Chance einzugestehen, anders zu denken. Deswegen packen wir das Thema an.

Dabei geht es um den schmalen Grat zwischen: Diskriminierungen benennen und Diskriminierungen zum zentralen Persönlichkeitsmerkmal zu machen – womit man sich eventuell seiner Kräfte selbst berauben könnte.

In unserem Gespräch gibt es Stellen, an denen wir im Eifer des Gefechts Namen genannt haben. Da uns aber wichtig ist, über die Sache zu sprechen und wir nicht mit dem Finger auf Leute zeigen wollen, haben wir diese Stellen – ähm – sagen wir: geändert. Ihr werdet schon merken.
Außerdem haben wir dieses Mal am Ende der Sendung eine kleine Hausaufgabe für euch.

avatar Susanne Klingner Thomann Wishlist Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Katrin Rönicke Thomann Wunschliste Icon Amazon Wunschliste Icon
Intro: CC-BY-NC-ND ProleteR “April Showers” http://proleter.bandcamp.com/

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